Seit Gründung des ersten US-amerikanischen ETF im Jahr 1993 hat das Finanzinstrument breite Anziehungskraft erlangt – heute verfügt das ETF-Universum über erstaunliche 5,75 Billionen US-Dollar an verwalteten Vermögenswerten (AUM), die nahezu jede erdenkliche Nische abdecken.

Heute gibt es weltweit über 8.000 ETFs, die nahezu alle denkbaren Anlageklassen abdecken. Wie Sie sehen, sind Aktien mit Abstand die größte Galaxie im ETF-Universum und machen 76,4% aller Vermögenswerte aus. Diese Cluster umfassen wahrscheinlich die ETFs, mit denen Sie am besten vertraut sind – beispielsweise Fonds, die den S & P 500-Index oder ausländische Märkte abbilden.

Entdecken Sie mit uns einige der weniger bekannten und eigentümlicheren Ecken im ETF-Universum:

Thematische ETFs: Thematische ETFs, die in den letzten Jahren immer beliebter wurden, basieren auf langfristigen Trends wie dem Klimawandel oder der raschen Verstädterung. Durch greifbarere Schwerpunkte können diese Fonds auch jüngere Generationen von Anlegern ansprechen.

Contrarian ETFs: In einem gesunden Markt können Anleger unterschiedliche Positionen einnehmen. Contrarian ETFs tragen dazu bei, dass Anleger gegen die „Herde“ wetten können.

Faktorbasierte ETFs: Bei diesem Ansatz wird ein regelbasiertes System zur Auswahl von Anlagen im Fondsportfolio verwendet, das auf Faktoren basiert, die typischerweise mit höheren Renditen verbunden sind, wie z. B. Wert, Small Caps, Momentum, geringe Volatilität, Qualität oder Rendite.

Globale Makro-ETFs: Einige ETFs sind so konzipiert, dass sie Strategien von Hedgefonds-Managern nachahmen. Ein Beispiel für eine solche Strategie ist das globale Makro, das darauf abzielt, das makroökonomische Umfeld zu analysieren und gleichzeitig entsprechende Long- und Short-Positionen auf verschiedenen Aktien-, Renten-, Währungs-, Rohstoff- und Terminmärkten einzugehen.

Rohstoff-ETFs: Es gibt ETFs, die Gold oder Öl nachbilden und manchmal sogar physische Lagerbestände speichern. Interessanterweise gibt es jedoch Rohstoff-ETFs für noch dunkelere Metalle und landwirtschaftliche Produkte wie Zink, magere Schweine, Zinn oder Kakaobohnen.

Unabhängig davon, ob Ihre Anlagen beliebte Marktindizes abbilden oder ob Sie Ihr Portfolio-Engagement chirurgischer gestalten, das ETF-Universum ist beeindruckend groß – und es wird voraussichtlich in den kommenden Jahren an Größe und Vielfalt zunehmen.

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Rechtlicher Hinweis

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert.

Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln