Profit vor Pandemiebekämpfung
Zum literarischen Menschheitserbe gehören die Werke Shakespeares (1564-1616) – etwa 40 Stücke, zwei große Versepen und 154 Sonette. Über 140 Pflanzenarten nennt Shakespeare – auf seiner kulissenlosen Bühne hoch funktional. Dies erforderte die Kenntnisse des Autors aus Stratford, aber auch seines Publikums. Die Ambivalenz von Heil- und Giftpflanzen war ihm und seinen Charakteren durchaus bewusst, und sie wird auch thematisiert. PD Dr. Stefan Schneckenburger, ehemaliger Leiter des Botanischen Gartens Darmstadt, erläuterte auch, wie in der Renaissancezeit die Bekämpfung einer Pandemie wirtschaftlichen Interessen untergeordnet wurde.