Quelle: DWS Deutschland

Folge 1: Über die Liebe

Liebe ist wie Geld anlegen. Der Bauch kribbelt. Die Hände schwitzen. Und jedes Mal ist es wie das erste Mal – oder etwa nicht?

91,1%
der Deutschen ist es wichtig, ihr Geld sicher anzulegen.

Für 66%
der Deutschen ist finanzielle Unabhängigkeit in einer Partnerschaft wichtig.

30%
Historische Verlust­wahr­scheinlichkeit bei einer DAX-Anlagedauer von 12 Monaten.

Die Liebe und das liebe Geld

Wem der Deutsche bei der Geldanlage seine Liebe schenkt… der hat sie auch. Anderen schenkt er dann kaum noch schüchterne Blicke. Zu kompliziert, zu unübersichtlich, zu unsicher, denkt er sich wohl. Also lauten die Top-3 der Anlageformen der Deutschen: Girokonto, Sparbuch und Tagesgeld –in dieser Reihenfolge. Fast die Hälfte des gesamten Geldvermögens von 5.585.500.000 Euro lagen hierzulande Ende 2016 auf dem Girokonto, dem Sparbuch, als Tagesgeld oder als Bargeld. Prinzip: Geld aufs Konto und Schluss ist, bitte keine – und seien sie noch so reizvoll – Experimente.

Das muss Liebe sein, weil null Zinsen bedeutet, dass das Geld über die Jahre abnimmt, wenn die Preise zulegen. In grauer Vorzeit gab es wenigstens noch Zinsen auf den Notgroschen bei Bank oder Kasse. Jetzt aber sind die Zinsen abgeschafft und die Inflation nagt am Geldwert. Unangenehm, diese Liebe zum Festzinssparen, denn: Stiege die Inflation wie aktuell auch in den kommenden zehn Jahren im Schnitt um zwei Prozent, würde das Geldvermögen quasi auf 1.805.000.000 Euro schrumpfen – so kein neues Geld dazukommt. Natürlich würde es nicht tatsächlich abnehmen, aber es hätte an Kaufkraft verloren. Da wird die Liebe zum Festzinssparen auf eine harte Probe gestellt.

Beitrag “Ach Du liebes Geld” – Episode 1
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