Die 100.000 Euro-Anlagestrategie für jedes Wetter

Wie würde ich 100.000 Euro anlegen…

…wenn ich nochmal ganz von vorne anfangen würde? Das ist eine Frage, die sich Anleger und Finanzberater immer dann stellen, wenn es in einzelnen Anlageklassen zu größeren Bewegungen kommt. So lange die Kurse in die gewünschte Richtung laufen, herrscht Friede, Freude, Eierkuchen. Funktioniert es mit den getätigten Investments nicht wie erwartet, so verlieren Anleger die Geduld aber auch den generellen Glauben und das Interesse an verschiedene Anlageklassen. Man steckt den Kopf in den Sand, sucht Schuldige und verabschiedet sich manchmal sogar komplett von den Kapitalmärkten und parkt das vorhandene Geld für den Rest seines Lebens auf dem Festgeld.

Es gibt Sie nicht – die perfekte Anlage!

Haupttreiber der Renditen eines Portfolios waren historisch nahezu ausnahmslos Aktien. Doch wo lege ich mein Geld denn an, wenn es mit der Weltwirtschaft mal nicht mehr so funktioniert wie bisher und die Erfolgsgaranten der letzten Jahre innerhalb weniger Wochen um teilweise mehr als 20 Prozent an Wert verlieren

In Rohstoffe? Das war bis dato neun Jahre keine gute Idee, denn in dieser Anlageklasse war bis Ende 2021 kein Geld zu verdienen. Ebenfalls nicht mit Festgeld oder Tagesgeld. Bleiben noch Staatsanleihen oder Immobilien. Leihe ich mein Geld Staaten die bis unter die Decke verschuldet sind oder kaufe ich eine Eigentumswohnung zu Höchstpreisen und warte, bis der Sturm der Kapitalmärkte auch diese Anlageklasse erreicht?

Sie sehen, es gibt Sie nicht, die perfekte Geldanlage. Wenn wir heute zu dieser Erkenntnis kommen, so gibt es genau eine Möglichkeit, sein Geld für die Zukunft anzulegen:

Bauen Sie sich ein Depot, was in allen Marktphasen seine Sieger, aber auch Verlierer mit sich bringt und ändern Sie nie wieder etwas daran!

Das Depot für jede Wetterlage

Grundsätzlich gibt es vier unterschiedliche ökonomische Jahreszeiten, im wesentlichen definiert durch Inflation und Wirtschaftswachstum. Historisch lässt sich festhalten, dass es in jeder ökonomischen Jahreszeit Gewinner und Verlierer unter den Anlageklassen gibt. So sind Aktien die attraktivste Anlageklasse im Aufschwung, Rohstoffe in Zeiten hoher Inflation und Staatsanleihen in einem Zyklus des Wirtschaftsabschwungs.

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Quelle: Ray Dalio

Anders als im Jahreskalender weiß keiner, welche ökonomische Jahreszeit uns als nächstes ins Haus steht. Hedegefundsmanager Ray Dalio empfiehlt deshalb, 25 Prozent des Risikos auf jede Jahreszeit und die entsprechenden Anlageklassen zu verteilen. Ja, sie lesen richtig. Es geht nicht um die Anlageklasse mit dem höchsten Ertragspotential, sondern im Wesentlichen um Risikomanagement. Der Aufbau eines Allwetter-Depots folgt in seiner Verteilung nach dem sturen Ansatz der maximalen Verteilung des Risikos einzelner Anlageklassen. Im Buch Money von Tony Robbins gibt Ray Dalio eine für Privatinvestoren umsetzbare Anlageaufteilung vor, die 25 % des Portfolio-Risikos auf jede Jahreszeit verteilt:

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Mindestens einmal im Jahr sollte beim Allwetterdepot ein sogenanntes Rebalancing gemacht werden. Alle Anlageklassen werden dabei durch gegenseitige Verkäufe und Käufe auf Ihre ursprüngliche prozentuale Gewichtung am Gesamtdepot zurückgeführt. Dies geschieht, um die maximale Risikodifferenzierung der gewählten Depotstruktur immer gleich zu behalten.

Das Allwetterdepot von fondsfueralle

Unsere vier Anlagestrategien mit einer Aktienquote von 25, 50, 75 oder 100 % folgen der Überzeugung, dass Aktien langfristig die erfolgreichste Anlageklasse sind. Ohne Aktien geht es nicht. Mit unserem aktiven Ansatz vertreten wir natürlich eine Meinung, die nicht in jeder Marktphase stimmen wird und insbesondere bei den Depots mit 75 oder 100 % Aktienquote auch mal zu Korrekturen von bis zu 20 % pro Jahr führen kann.

Mit der Auflage unserer fünften Strategie schaffen wir aus den Diskussionen der vergangenen Wochen und Monate eine Alternative „ohne Meinung“. Das Depot bleibt in seiner Zusammensetzung unverändert und folgt dem Beispiel von Ray Dalio und der Matrix von JP Morgan Asset Management zur maximalen Streuung des vorhandenen Kapitals und der möglichen Risiken am Kapitalmarkt. Wir investieren hierbei in 10 verschiedene Anlageklassen mit dem Anspruch der geringst möglichen Korrelation. Dies bedeutet, dass sich die unterschiedlichen Anlageklassen in unterschiedlichen Marktphasen kaum parallel zueinander verhalten – zumindest im historischen Vergleich.

Correlation Covid Krise

Nie wieder Diskussionen

Entscheiden Sie sich als unser Kunde für diese Strategie, so sollte es nie wieder Diskussionen über Fondsmanager, Märkte, politische Ereignisse oder die Entwicklung von Bitcoins oder Gold als alternative Anlageform geben. Auch die Überlegung, ob es nun der richtige oder falsche Zeitpunkt ist, um zu investieren, fällt bei dieser Strategie „ohne Meinung“ nicht ins Gewicht. Sie kaufen ungeachtet der Marktlage eine Strategie für die Ewigkeit. Dabei steht heute schon fest, dass in 12 Monaten mindestens eine der 10 Anlageklassen die größte Enttäuschung sein wird, die andere dafür der absolute Renditeturbo. Das einzige was bei dieser Strategie zählt, ist die maximale Streuung des Geldes auf möglichst viele Anlageklassen nach dem Prinzip des geringsten langfristigen Risikos. Die Rendite des Depots wird dabei immer „Durchschnitt“ sein und in keinem Marktszenario vergleichbar mit einem Depot, welches einem aktiven Ansatz und regelmäßigen Anpassungen an Marktveränderungen folgt.

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Quelle: J.P. Morgan Asset Management

ETFs statt aktive Fonds

Die Allwetter-Strategie von fondsfueralle unterscheidet sich nicht nur im Ansatz der Produktauswahl, sondern auch bei den Produkten selbst. Wählen wir bei unseren aktiven Strategien historisch meist aktive Fonds, so greifen wir bei der Allwetter-Strategie ausschließlich auf ETFs zurück. Ziel ist es dabei, Produkte zu finden, die abgebildeten Zielmärkte so genau wie möglich abbilden. Hierbei folgen wir zunächst ausgewählten Indizes, wie dem MSCI World für globale Aktien und kaufen dann ein Produkt in das Depot, was am besten diesen Index abbildet. Dies macht ein ETF zweifelsohne einfacher und kostengünstiger als ein aktiv gemanagter Investmentfonds. Am Ende besteht Ihr Allwetterdepot ausschließlich aus ETFs auf alle relevanten Zielmärkte. In der Gewichtung der einzelnen Anlageklassen folgen wir dabei dem Vorbild von Ray Dalio und den Anlagegrundsätzen von J.P. Morgan Asset Management.

Was hätte das Allwetterdepot gebracht? 

Die Simulation des Allwetter-Depots über die letzten 5 Jahre (Stand 30.05.2022) ergab eine Wertentwicklung vor Kosten und Steuern von 29,58 % absolut bei einer Volatilität von 9,07 % p.a. Pro Jahr erzielten Anleger damit einen Wertzuwachs von 5,91 % vor Kosten. Vergleichbar ist dieses Depot am ehesten mit unserer „Strategie 50“. Sowohl Renditeerwartung wie Risikobetrachtung beider Produkte lag hier in den letzten 5 Jahren sehr eng beieinander. Schneidet das ETF-Portfolio über 5 Jahre und 12 Monate besser ab, so lag die „Strategie 50“ mit aktivem Ansatz seit Jahresbeginn in Front und gewinnt auch den 3-Jahres-Vergleich.

Sie sehen, es gibt Sie nicht, die beste Anlage. Selbst bei maximaler Streuung Ihres Risikos und der möglichen Anlagechancen müssen Sie auch in Zukunft mit Schwankungen leben können – außer Sie parken alles auf dem Festgeld. Da haben Sie am Ende zwar keine Schwankung, dafür aktuell über 7 % Inflation.

Vergleichen Sie Ihre bisherige Anlagestrategie gerne in einem persönlichen Gespräch mit unserem Allwetter-Depot und treffen Sie mit uns eine Entscheidung, mit der Sie in Zukunft ruhig schlafen können und welche am besten zu Ihren persönlichen Anlagezielen passt.

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Sie interessieren sich für das Allwetterdepot von fondsfueralle? Dann kontaktieren Sie mich gerne persönlich und buchen Sie Ihren Beratungstermin. Ich freue mich über Ihre Anfrage.

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2022-06-02T10:09:54+02:0030.05.22|Kategorien: fondsfueralle|0 Kommentare
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