Wer sein Geld auf einem Festgeld oder Sparbuch anlegt, wird von seiner Bank dafür mit Zinsen belohnt. Dies ist schon lange Geschichte!

Letzten Mittwoch war in der Augsburger Allgemeinen zu lesen, dass ab 01.01.2021 nun auch Privatkunden mit der Belastung eines “Verwahrentgeltes” rechnen müssen. Diese Nachricht kommt nicht überraschend, zumal für Firmenkunden schon länger Negativzinsen bei hohen Guthaben auf Tagesgeld oder Girokonten gelten.

Begründet liegt das Verwahrentgelt in der Geldpolitik der Notenbank. Seit  Juni 2014 bereits müssen Geschäftsbanken Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken. Aktuell verlangt die EZB 0,5 Prozent Strafzinsen. Diese Kosten geben die Banken natürlich an Ihre Kunden weiter.

Nach Berechnungen des Bundesverbandes deutscher Banken mussten die europäischen Banken in 2020 rund 10 Milliarden Euro an Negativzinsen der EZB zahlen. Für eine Bank lohnt es schlichtweg schon länger nicht mehr, Geld von Privatkunden oder Firmenkunden anzunehmen. Warum sollte sich eine Bank auch Geld von Ihnen leihen, wenn dieses aktuell zu Nullzinsen bei der Notenbank zu erhalten ist?

Hoher Einlagenzustrom trotz Negativzinsen

Europäischen Banken strömen in der Corona-Krise so viele Einlagen zu wie nie zuvor. Die höheren Einlagen der Banken sind vermutlich auf das Bedürfnis der Sparer zurückzuführen, in Zeiten der Pandemie auf Nummer sicher zu gehen. Vielleicht ist es aber auch schlichtweg Unkenntnis über Alternativen zu Sparbuch, Festgeld oder Tagesgeld. Wer heute 100.000 Euro für 12 Monate auf seinem Festgeld belässt, verfügt am Jahresende über 0,5 % oder umgerechnet 500 Euro weniger. Betrachten Sie mit uns deshalb heute unterschiedliche Handlungsoptionen:

1. Ändern Sie nichts und lassen Sie die kompletten 100.000 Euro auf dem Festgeld

Sollten Sie Ihr komplettes Kapital dringend in den nächsten 12 Monaten benötigen, so ändern Sie nichts. Zwar bezahlen Sie dann 500 Euro Negativzinsen, behalten aber jederzeit die Verfügbarkeit und Liquidität über Ihr Kapital ohne weitere Wertschwankung.

2. Investieren Sie wenigstens 10 Prozent Ihres Kapitals in ein Investmentdepot

Wenn Sie nur 90 % Ihres Kapitals tatsächlich innerhalb der nächsten 12 Monate benötigen, so suchen Sie sich für die restlichen 10.000 Euro eine andere Anlagemöglichkeit. Hätten Sie diesen Betrag zum Jahresbeginn 2021 in unser “Modellportfolio 100” investiert, so freuen Sie sich bereits am 22.01.2021 über einen Wertzuwachs von 5 %. Im Klartext bedeutet dies, Sie haben mit nur 10 % Ihres vorhandenen Kapitals 500 Euro Ertrag erwirtschaftet und somit das Verwahrentgelt Ihrer Hausbank zumindest kompensiert.

3. Investieren Sie stressfrei 8.333,33 Euro monatlich über 12 Monate hinweg

Wenn Sie Ihr Kapital in den nächsten 12 Monaten nicht benötigen, so könnten Sie sukzessive Ihr Kapital Stück für Stück investieren. Behalten Sie Ihre 100.000 Euro zunächst auf Ihrem Verrechnungskonto bei Ihrer Bank und investieren Sie ab dem kommenden Monat 12 x 8.333,33 Euro. Nach zwölf Monaten sind Sie komplett am “Markt” investiert. Hätten Sie diese Strategie zum Beispiel während des Zeitraums vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 mit unserem “Modellportfolio 60” verfolgt, so hätten Sie 100.000 Euro über zwölf Raten gestreckt einbezahlt und durften sich über einen Depotstand von 115.888,06 Euro trotz oder wegen der Corona-Krise freuen.

4. Investieren Sie Ihre 100.000 Euro sofort in ein Investmentdepot

Hätten Sie zum 01.01.2020 einmalig 100.000 Euro in unser “Modellportfolio 60” investiert, so wäre Ihr Depot bis auf 119.979,48 Euro innerhalb von 12 Monaten gestiegen. Im Vergleich zum ratierlichen Investment hatten Sie mit der Einmalanlage die Nase vorn, mussten temporär aber auch mit größeren Rückschlägen rechnen. Das ist nicht jedermanns Sache. Auch ist das “Modellportfolio 60” mit einem Aktienanteil von bis zu 60 % nicht unbedingt für jeden Anlegertyp geeignet, doch auch hier gibt es Alternativen.

Selbst in unserer defensiven Anlagestrategie “Modellportfolio 20” mit nur 20 Prozent Aktienanteil konnten Sie sich in 2020 über einen Wertzuwachs von 4,6 % oder 4.600 Euro freuen.

Werden Sie zu einem besseren Investor – Nichtstun ist keine Alternative

Sie möchten mehr erfahren? Das ist eine gute Idee. Wir beraten Sie gerne kostenfrei und unverbindlich. Buchen Sie Ihren Online-Termin oder Ihr persönliches Gespräch über unsere Webseite und informieren Sie sich über gemeinsame Möglichkeiten. Eine Anlage in Investmentfonds ist bereits mit einem Betrag ab 500 Euro einmalig oder 25 Euro monatlich möglich. Oftmals reichen bereits kleine Beträge aus, um Negativzinsen zu kompensieren.

Haben Sie keine Angst, verabschieden Sie sich vom Sparbuch und werden Sie mit uns zu einem besseren Investor.

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Rechtlicher Hinweis

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert.

Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln