Was ist der Freistellungsauftrag?
In Deutschland unterliegen Kapitaleinkünfte, darunter zählen z.B. Zinsen, Dividenden und Kursgewinne der sog. Kapitalertragssteuer (auch Abgeltungssteuer genannt).
Jede Person in Deutschland hat jedoch einen Freibetrag (Sparerpauschbetrag), bis zu dieser Grenze er oder sie auf diese Kapitaleinkünfte keine Steuer zahlen muss.

Die Grenze liegt hierbei bei

  • 801 Euro für Ledige und
  • 1.602 Euro für Verheiratete

Ein Beispiel:
Sie sind ledig und haben im Jahr 2020 Zins- und Dividendeneinkünfte in Höhe von 500 Euro.
Stellen Sie keinen Freistellungsauftrag, werden die vollen 500 Euro sofort mit 25 % Kapitalertragssteuer zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag und zzgl. ggf. 8 % Kirchensteuer versteuert.
Haben Sie jedoch einen Freistellungsauftrag in mindestens der 500 Euro gestellt, werden Ihnen keine Steuern abgezogen und Sie erhalten die vollen 500 Euro gutgeschrieben.

Ein weiteres Beispiel:
Sie sind ledig und haben im Jahr 2020 Zins- und Dividendeneinkünfte in Höhe von 1.500 Euro.
Stellen Sie keinen Freistellungsauftrag, wird wiederum der volle Ertrag von 1.500 Euro sofort mit 25 % Kapitalertragssteuer zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag und zzgl. ggf. 8 % Kirchensteuer versteuert.
Haben Sie jedoch einen Freistellungsauftrag in voller Höhe (801 Euro) gestellt, bleiben diese von der Steuer verschont und es wird lediglich der Rest, in diesem Fall 699 Euro (1.500 Euro – 801 Euro) mit der Steuer belastet und verrechnet.

Fazit:
Ein Freistellungsauftrag spart Ihnen bares Geld!

Bei jedem Institut, bei dem Sie Zins- oder Dividendenerträge erwirtschaften muss, ein separater Freistellungsauftrag gestellt werden!


Bei Ihrer Bank erhalten Sie keine Zinsen mehr!

Wenn Sie auf Ihr Tagesgeld bei einem Zinssatz von 0,001 % einen Zinsertrag von 100 Euro im Jahr erwirtschaften möchten, dann müssen Sie dort eine Summe von 10 Millionen Euro anlegen!

Investieren Sie dahingegen beispielsweise in Investmentfonds und erzielen dort eine durchschnittliche Rendite von 4 % im Jahr, dann sind hierfür für den gleichen Ertrag von 100 Euro im Jahr lediglich 2.500 Euro aufzubringen.

Unser Tipp:
Selbst wenn Sie nur einen kleinen Teil Ihres auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto befindlichen Geldes in Investmentfonds investieren, kann schon dieser kleine Anteil ein vielfaches Ihrer gesamten Rendite pro Jahr erwirtschaften!


Ihre nächsten Schritte
Sie möchten einen Freistellungsauftrag bei fondsfueralle.de stellen?
Das Formular für Depots bei der FFB finden Sie >> HIER <<
Das Formular für Depots bei der ebase finden Sie >> HIER <<

Alternativ schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an team@fondsfueralle.de und teilen uns die gewünschte Höhe mit. Wir lassen Ihnen dann gerne das nötige Formular per E-Mail zukommen.

Sie möchten weiteres Geld in Ihr Depot einzahlen?
Dann schreiben Sie uns ebenfalls gerne ebenfalls eine E-Mail an team@fondsfueralle.de und teilen uns die gewünschte Höhe der Einmalzahlung und / oder die Höhe des monatlichen Sparplans mit. Sie erhalten dann ebenfalls das nötige Formular per E-Mail von uns.

Fonds ist nicht gleich Fonds. Es gibt verschiedene Typen und Strategien. Die Devise lautet: Mit System und Sachverstand vorsortieren, und dann mit dem Berater die Fondsvarianten und Anlageziele abgleichen.

Aktienfonds

Diese Fondsart investiert das Geld der Anleger in Aktien, also in Firmenanteile. Je nach Fondsschwerpunkt kann der Fondsmanager aus Unternehmen eines bestimmten Landes, einer bestimmten Branche oder einer bestimmten Region wählen. Der Anleger wird dadurch zum Teilhaber an Unternehmen und ist in Form von Dividenden an deren Gewinnen beteiligt. Mit dem Kauf von 50, 100 oder noch mehr Titeln stellt der Fondsmanager ein Aktienportfolio zusammen, bei dem Sicherheit und Risikofreude gut ausbalanciert und im Idealfall die Kursschwankungen der einzelnen Positionen untereinander ausgeglichen sind.
Geht das Konzept auf, schwankt der Wert des Portfolios weit weniger als die Kurse der einzelnen im Fonds enthaltenen Aktien.

Rentenfonds

Mit der Rente haben sie nichts zu tun. Sie heißen so, weil Anleihen, in die solche Fonds investieren, wie eine Art Rente Zinsen abwerfen. Bei einer Anleihe passiert das Gleiche wie bei einer Einzahlung auf ein Sparkonto: Ein Anleger leiht einem Schuldner, zum Beispiel einer Firma oder einem
Staat, Geld. Der verspricht, das geliehene Kapital später mit Zinsen wieder zurückzuzahlen. Geregelt wird auch, wann und in welchem Rhythmus der
Anleger Zinsen erhält. Nicht vorhersehbar ist dagegen, wie sich der allgemeine Marktzins entwickelt, der die Kurse des Rentenpapiers beeinflusst:
Sinkt er, gewinnen bereits existierende Anleihen an Wert. Steigt der Zins, geht ihr Kurs nach unten

So umgehen Sie das Verwahrentgelt

  • Prüfen Sie als erstes, wie Sie Ihr Geld verteilt haben und welche Freibeträge für die Berechnung von Verwahrentgelten gelten?
  • Prüfen Sie mit unserer Checkliste, welches Geld Sie tatsächlich kurzfristig benötigen und was Sie mit Ihrem restlichen Kapital machen könnten.
  • Teilen Sie Ihr Geld ggfs. auf mehrere Konten oder Banken auf.
  • Nutzen Sie alternative Möglichkeiten der Geldanlage und informieren Sie sich bei uns über Geldmarktfonds, Mischfonds, Rentenfonds oder Aktienfonds.
  • Berücksichtigen Sie neben dem Verwahrentgelt auch die Einlagensicherung und wandeln Sie Ihr Geld mit uns in Sondervermögen um.

Wir beraten Sie gerne unverbindlich und kostenfrei zu verschiedenen Anlagemöglichkeiten für Ihre Liquidität. Mit einem Anlagespektrum von über 13.000 Investmentfonds und ETFs finden sich nicht nur sichere, sondern auch ertragreiche Alternativen für Ihr Kapital. Schauen Sie sich hierzu gerne unsere Modellportfolios an, investieren Sie ratierlich oder einmalig und starten Sie bereits ab 1.000 Euro.

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