Eine Depotbank ist eine Verwahrstelle für Sondervermögen von Investmentfonds. Die Deponierung des Sondervermögens außerhalb der fondsanbietenden Investmentgesellschaft ist aus Gründen des Anlegerschutzes gesetzlich vorgeschrieben.

Depotbanken im Detail

Die Depotbank nimmt im Interesse der Anleger treuhänderisch verschiedene Verwaltungs- und Überwachungsfunktionen wahr. Sie betreibt aber kein Fondsmanagement. Das Depotbank-Geschäft wird nur von wenigen, spezialisierten Banken ausgeführt.

Eine Depotbank ist eine Bank, bei der das Sondervermögen eines oder mehrerer Investmentfonds hinterlegt ist. Das ist durch entsprechende gesetzliche Regelungen vorgeschrieben. Genau genommen existiert der Begriff „Depotbank“ nicht mehr. Er fand sich im Investmentgesetz, das Mitte 2013 durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ersetzt worden ist. Das KAGB verwendet stattdessen jetzt die Bezeichnung „Verwahrstelle“. Rechtsvorschriften zu Verwahrstellen finden sich in den §§ 68 bis 90 KAGB. Da der Begriff „Depotbank“ eingebürgert ist und einprägsamer wirkt, wird er umgangssprachlich aber weiterhin verwendet.

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Depotbank ist die FIL Fondsbank GmbH in Kronberg im Taunus. Die FFB (FIL Fondsbank GmbH) ist eine der drei großen Fondsbanken in Deutschland und eine Tochter des weltweit tätigen Unternehmens Fidelity Investments. Sie verwaltet ca. 600.000 Kundendepots mit Einlagen in Höhe von über 1,6 Mrd. Euro. DIe FFB ist eine gemäß §1 KWG von der BaFin regulierte deutsche Bank und Mitglied im Einlagensicherungsfonds des deutschen Bankenverbandes. Ihre Anlagen liegen bei der FFB als sogenanntes Sondervermögen getrennt vom restlichen Bankvermögen.

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