Das Renditedreieck ist seit vielen Jahren bei Anlegern eine beliebte Darstellung für historische Aktienrenditen.

Auf einen Blick erkennt jeder sofort die wichtigste Botschaft: Je länger der Anlagehorizont, umso satter das Grün – sprich umso stabiler die Rendite-Perspektive eines Aktien-Portfolios.

Das ist grundsätzlich für alle Anleger und Investoren, die an einem langfristigen Vermögensaufbau arbeiten, die wichtige Kernbotschaft.

Leider nimmt das Deutsche Aktieninstitut (DAI) nur den DAX und den EURO STOXX 50 mit seinen bunten Dreiecken ins Visier. Der MSCI World Index fehlt hingegen bei der von den deutschen Aktiengesellschaften geförderten Interessenvereinigung. Christian W. Röhl von Dividendenadel greift nun schon im dritten Jahr zu Excel und Bloomberg, wo für das wichtigste globale Aktienbarometer immerhin ab Anfang 1970 Daten hinterlegt sind – und erstellt das Renditedreieck auch für den MSCI World Index.

Der lange Blick zurück zeigt die Renditen des MSCI World Index

In Euro (bzw. vor 1999 in D-Mark) hat sich der MSCI World Kursindex seit Anfang 1970 mehr als verzehnfacht. Über 51 Jahre entspricht das einem Zuwachs von durchschnittlich 4,9% p.a. Der Gross Total Return-Index, der vereinfacht gesagt die Dividenden anrechnet, hat sich fast verfünfzigfacht (!) und kommt damit auf 8,0% Jahresrendite. Drei Prozentpunkte mehr, die nur aus den reinvestierten (Brutto-)Dividenden resultieren: Dies nur als Hinweis an alle, die regelmäßige Ausschüttungen noch immer für Kleinvieh halten, das kaum Mist macht.

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Dazwischen liegt die tatsächliche Rendite vor oder nach Gebühren und Abzügen auf lange Sicht immer noch bei über 7 % p.a.

In Zeiten von Nullzinsen auf Girokonten und Sparbüchern, ist die Geldanlage in Wertpapiere und Sachwerte eigentlich alternativlos. Investmentfonds bieten als aktiv gemanagte Fonds oder als die passive ETF Variante eine ideale Möglichkeit breit gestreut und langfristig an den Renditen zu partizipieren.

Renditedreieck für Sparplan und Einmalanlage

Diese Daten sind nun gleichsam die Grundlage der beiden Varianten zum Renditedreieck – einerseits für eine Einmalanlage und andererseits für Sparpläne mit monatlicher Einzahlung. Die zentrale Erkenntnis: Je länger man investiert war, umso geringer das “Rot”-Risiko.

Und ab einem Horizont von 15 Jahren hat man im letzten halben Jahrhundert unabhängig vom Ein- und Ausstiegszeitpunkt mit globalen Aktien in hiesiger Währung kein Geld verloren.

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Gleichzeitig gibt es durchaus auch bei längeren Zeiträumen einige weiße Flecken – Marktphasen, in denen die Renditen nicht allzu weit von der Nulllinie entfernt waren. Auch die harten Übergänge 2001/02 und 2007/08 stechen im Renditedreieck ins Auge und illustrieren, dass der Investment-Horizont nicht zu starr bemessen sein darf. Wer zu einem bestimmten Zeitpunkt ans Geld muss, sollte mit dem „Entsparen“ nicht bis kurz vor knapp warten und in guten Phasen schon mal ein bisschen Liquidität schaffen. Und auch beim Einstieg kann eine Staffelung sinnvoll sein, nicht nur aus psychologischer Hinsicht.

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Wer selbst Aktien kauft und verkauft, der sollte sich damit auch auskennen und regelmäßig beschäftigen. Wer stressfrei investieren und nicht spekulieren möchte, der verlässt sich auf eine gute Beratung und sorgfältig ausgewählte Fonds & Fondsmanager.

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