Die Preise steigen

In Deutschland ist die Inflation zuletzt über die Marke von vier Prozent geklettert. So stark haben die Verbraucherpreise zuletzt Anfang der 90er zugelegt. Schuld daran sind eine ganze Reihe von Gründen wie die Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung aus dem Jahr 2020 oder der durch die Pandemie beeinträchtigte Welthandel. Am gravierendsten wirken sich indes laut Medienberichten die explodierenden Gaspreise aus. All diese Faktoren machen sich auch in den anderen EU-Staaten bemerkbar. Eurostat beziffert den Durchschnittswert im September über alle Mitgliedsstaaten hinweg auf 3,6 Prozent. Besonders betroffen sind die osteuropäischen Staaten, allen voran das Baltikum. Auch in den USA wird die Inflationsrate vor allem von den Energiepreisen befeuert. Zuletzt befürchtet Twitter-Gründer Jack Dorsey gar, dass es zu einer Hyperinflation kommen könnte. Dabei scheint es sich aber eher um eine Randmeinung zu handeln. Für Europa geht die Europäische Zentralbank davon aus, dass die Preise erstmal noch weiter steigen, aber im kommenden Jahr wieder sinken werden.

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Besonders trifft es die Preise von importierten Waren. Der entsprechende Index liegt im August 2021 11,8 Prozent höher als noch im August 2019. Bei exportierten Waren stiegen die Preise im selben Zeitraum um 6,1 Prozent. Stark gestiegen sind auch die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte. Sie sind im genannten Zweijahreszeitraum um 10,6 Prozent gestiegen. Derart stark sind die Preise zuletzt in der ersten Ölkrise in den 1970er Jahren gestiegen. Grund sind unter anderem Materialengpasse und hohe Beschaffungskosten.

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