„Denn eins ist sicher: Die Rente!“ Zwar stammt diese Aussage des damaligen Bundesarbeitsministers Norbert Blüm aus dem Jahr 1986. Sie ist aber weiterhin fest in den Köpfen vieler Menschen hierzulande verankert. Das führt dazu, dass sich die Deutschen viel zu sehr auf ein Auskommen mit der gesetzlichen Rente verlassen. Dabei steht die gesetzliche Altersvorsorge in Deutschland vor den größten Herausforderungen ihres 130-jährigen Bestehens. Mit dem demografischen Wandel müssen immer weniger Beitragszahlende für eine wachsende Zahl an Menschen im Rentenalter aufkommen.
Wenn in wenigen Jahren die geburtenstarken Jahrgänge ihren Ruhestand antreten, werden sich die Finanzierungsschwierigkeiten massiv verschärfen.
Die Lösung dieses Problems ist eine der zentralen sozialpolitischen Fragen des 21. Jahrhunderts. Es ist zwingend, dass die deutsche Rentenpolitik nun zeitnah mit Reformwillen und Weitblick belastbare Antworten findet. Jetzt brauchen wir einen großen Wurf, der dem demografischen Wandel trotzt: Eine Ergänzung des Umlageverfahrens durch ein Ansparverfahren mit Aktien („kapitalgedeckte Altersvorsorge“). Andere Länder sind diesen Schritt längst gegangen und haben bereits zukunftsfähige Reformkonzepte umgesetzt. Aktien sind dort fest etablierter und politisch geförderter Bestandteil der Altersvorsorge. Leicht verständliche und gleichzeitig kostengünstige Anlageprodukte haben die Attraktivität und Effektivität des Vorsorgesparens gestärkt. So ist es gelungen, die Rente langfristig zu stabilisieren, deren Finanzierung nachhaltig zu gestalten und den gewohnten Lebensstandard im Alter zu sichern. Der Einsatz von Aktien hat zugleich dafür gesorgt, dass breite Bevölkerungsschichten unmittelbar an den Erfolgen der Wirtschaft teilhaben.
Welche strategischen Maßnahmen ergriffen werden müssen, damit auch in Deutschland Aktien ein fester Bestandteil der Altersvorsorge werden, haben wir in unserer Studie herausgearbeitet. Diese basiert auf einem international ausgerichteten Best-Practice-Vergleich. Für die weitere Konkretisierung und Erläuterung der Vorschläge steht das Deutsche Aktieninstitut mit seiner Expertise gerne zur Verfügung.

Rechtlicher Hinweis

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

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Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert.

Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln