Phaidros Balanced im Test
Der Phaidros Funds Balanced, einer der renommiertesten aktiven Mischfonds Deutschlands, hat über fünf Jahre kumuliert nur +7,8 % Rendite erzielt – während der regelbasierte Amundi Multi-Asset Portfolio ETF im selben Zeitraum +36,2 % erwirtschaftete. Die Differenz von rund 28 Prozentpunkten wirft eine unbequeme Frage auf: Kann die Münchner Investmentboutique Eyb & Wallwitz den Mehrpreis ihres aktiv gemanagten Flaggschiffs noch rechtfertigen? Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache – und sie werden durch den Tod des langjährigen Co-Managers Ernst Konrad im Jahr 2025, sinkende Fondsvolumina und ein auffälliges Auseinanderdriften der Rating-Agenturen noch brisanter. Die Analyse zeigt: Was als „flexibles Allwetter-Portfolio“ vermarktet wird, hat in den entscheidenden Stressphasen schlechter geschützt als eine starre 60/30/10-Allokation aus Indexfonds – bei mehr als dem Vierfachen der laufenden Kosten.
Martin Eberhard | zuletzt aktualisiert 18.03.2026

In diesem Kapitel
Wer steckt hinter dem Phaidros Funds Balanced?
Entgegen einer in der Branche verbreiteten Annahme hat der Phaidros Funds keine direkte Verbindung zur Hamburger Privatbank M.M. Warburg. Der Fonds wird von der Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement GmbH in München gemanagt, einem inhabergeführten Vermögensverwalter, der 2004 von Dr. Georg von Wallwitz und Giselher von Eyb gegründet wurde. Die Verwaltungsgesellschaft (KVG) ist die in Luxemburg ansässige IPConcept S.A., Depotbank die DZ Privatbank. Eyb & Wallwitz beschreibt sich selbst als „einen der größten inhabergeführten und unabhängigen Vermögensverwalter Deutschlands“ und betont die Freiheit von externen Gesellschaftern und Interessenkonflikten.
Der Phaidros Funds ist als Luxemburger FCP (UCITS V) aufgelegt und umfasst unter dem Dach-Umbrella vier Teilfonds: Balanced, Conservative, Kairos Anleihen und Schumpeter Aktien. Alle ISINs beginnen mit „LU“ – eine DE-ISIN, wie sie gelegentlich in Datenbanken auftaucht, existiert für den Balanced nicht. Die korrekte ISIN der Anteilsklasse A lautet LU0295585748 (WKN: A0MN91), der Fonds wurde am 23. April 2007 aufgelegt.
Der Name „Phaidros“ verweist auf Platons Dialog über Vernunft und Emotion – das Haus wirbt mit dem Leitsatz „Ratio vor Emotion“. Das klingt intellektuell. Die Frage ist, ob die Renditehistorie diesem Anspruch gerecht wird.
Das Gesamtvermögen aller Phaidros-Fonds erreichte Ende 2024 mit 3,1 Milliarden Euro einen Höchststand. Doch beim Flaggschiff-Fonds Balanced zeichnet sich ein gegenläufiger Trend ab: Das Volumen sank von rund 1,7 Milliarden Euro Anfang 2025 auf etwa 1,31 bis 1,40 Milliarden Euro im Februar/März 2026 – ein Rückgang von gut 20 %. Ob dies primär Kursverlusten oder Nettomittelabflüssen geschuldet ist, lässt sich anhand öffentlicher Daten nicht trennscharf bestimmen. Beides erscheint plausibel.
Die Strategie: Monopolisten, Herausforderer und der Schumpeter-Ansatz
Eyb & Wallwitz verfolgt mit dem Balanced-Fonds einen vermögensverwaltenden Mischfonds-Ansatz. Die Aktienquote darf zwischen 25 % und 75 % variieren, ergänzt durch Unternehmens- und Staatsanleihen, Gold (via Xetra-Gold) und Geldmarktinstrumente. Der Fonds wird explizit benchmarkfrei und aktiv gemanagt.
Auf der Aktienseite setzt das Team auf den sogenannten „Schumpeter-Ansatz“: Investitionen fließen in „Monopolisten“ – Unternehmen mit hoher Preissetzungsmacht und stabilen Margen wie Novartis, L’Oréal oder Mastercard – sowie „Herausforderer“, also wachstumsstarke Disruptoren wie MercadoLibre. Auf der Anleihenseite verfolgt der sogenannte „Kairos-Ansatz“ eine flexible Allokation über die gesamte Ratingklaviatur, von Investment Grade bis High Yield.
Per März 2025 bestand das Portfolio aus 81 Positionen (32 Aktien, 43 Anleihen) mit einer Aktienquote von 54,6 %, einer Anleihenquote von 29,0 % und einer auffällig hohen Cash-Quote von 11,3 % – mehr als doppelt so hoch wie der Sektordurchschnitt von 4,7 %. Gold machte mit Xetra-Gold als größter Einzelposition rund 3,4 % aus. Auf Sektorebene dominieren Software, zyklischer Konsum und Pharma. Die Top-10-Positionen umfassen neben Xetra-Gold unter anderem Novartis, MercadoLibre, Siemens, eine japanische Staatsanleihe, L’Oréal, Mastercard, JPMorgan Chase, Otis Worldwide und MTU Aero Engines – zusammen rund 23 bis 25 % des Portfolios.
Der Artikel-8-Fonds (SFDR) wendet ESG-Kriterien an und schließt Branchen wie Kohle und Nuklearenergie aus. Die Diversifikation ist breit, die Einzelpositionsgewichtung gering. So weit die Theorie.
Die Zahlen: 4,27 % p.a. seit Auflage, aber jüngst destruktives Alpha
Die langfristige Bilanz des Phaidros Balanced seit seiner Auflage 2007 liest sich auf den ersten Blick respektabel: +130,8 % kumuliert, annualisiert 4,27 % p.a. über knapp 19 Jahre. Doch die Detailanalyse offenbart erhebliche Schwächeperioden und ein strukturelles Problem in der jüngeren Vergangenheit.
Zwei Jahre stechen heraus. Im Krisenjahr 2022 verlor der Phaidros Balanced mit −16,65 % fast doppelt so viel wie der passive Amundi ETF mit −9,37 %. Das ist bemerkenswert für einen Fonds, dessen Existenzberechtigung im aktiven Risikomanagement und in der flexiblen Anpassung der Aktienquote an das Marktumfeld liegen soll. Die starre 60/30/10-Allokation des ETF schützte besser als die diskretionäre Steuerung des Fondsmanagements.
Im Jahr 2023 schlug der Phaidros den ETF dann deutlich – +17,19 % gegenüber +8,03 %. Der Wachstumswerte-Schwerpunkt des Schumpeter-Ansatzes zahlte sich in der Tech-Rally aus. Doch dieser Vorsprung reichte nicht, um das 2022er-Loch zu füllen. Und 2025 riss der Fonds mit −0,82 % gegenüber +9,26 % des ETF die nächste dramatische Lücke auf.
Die risikoadjustierte Betrachtung fällt verheerend aus: Das Alpha des Phaidros Balanced beträgt über fünf Jahre −2,92 % pro Jahr (extraETF-Daten). Der Fonds hat systematisch Wert vernichtet – nicht trotz, sondern zusätzlich zu seiner höheren Volatilität. Die Sharpe Ratio liegt bei 0,13 bis 0,18 über fünf Jahre, während der Amundi ETF bei 0,71 steht. Das bedeutet: Pro Einheit eingegangenes Risiko lieferte der ETF vier- bis fünfmal mehr Rendite.
Auch der maximale Drawdown spricht gegen den aktiven Ansatz: Der Phaidros verzeichnete über fünf Jahre einen maximalen Rückgang von −17,6 % bis −19,5 %, der Amundi ETF von −10,0 % bis −11,8 %. Das Versprechen des „Allwetter-Portfolios“ hat sich in den zwei schwersten Belastungsproben des Betrachtungszeitraums nicht materialisiert.
Was der Phaidros Balanced wirklich kostet
Die laufenden Kosten (TER) des Phaidros Balanced A betragen 1,68 % pro Jahr. Hinzu kommt ein maximaler Ausgabeaufschlag von 4,00 %. Eine explizite Performance Fee wird in den Standarddokumenten nicht ausgewiesen. Der Amundi Multi-Asset ETF verlangt eine TER von 0,41 % bei null Ausgabeaufschlag.
Die jährliche Kostendifferenz beträgt damit mindestens 1,27 Prozentpunkte. Über lange Zeiträume entfaltet sich daraus ein enormer Zinseszinseffekt. Modellrechnung bei identischer Bruttorendite von 7 % p.a. und einer Einmalanlage von 100.000 Euro:
Anders formuliert: Selbst bei gleicher Anlageleistung frisst die Kostenstruktur des Phaidros Balanced über zehn Jahre zwischen 21.500 und 28.200 Euro pro 100.000 Euro Anlagesumme. Und die Anlageleistung war in den vergangenen fünf Jahren nicht gleich, sondern dramatisch schlechter.
Die Realität verschärft diese Rechnung weiter: Setzt man die tatsächlichen Fünfjahresrenditen an (Phaidros: 1,51 % p.a. netto; Amundi: 6,37 % p.a. netto), ergibt sich bei 100.000 Euro Anlage nach fünf Jahren ein Endwert von 107.760 Euro beim Phaidros gegenüber 136.190 Euro beim Amundi – eine reale Vermögensdifferenz von fast 28.500 Euro. Berücksichtigt man den Ausgabeaufschlag, sind es über 32.000 Euro.
Phaidros Balanced gegen Amundi Multi-Asset: die vollständige Gegenüberstellung
Die Tabelle offenbart ein Paradoxon: Fünf Morningstar-Sterne bei gleichzeitigem Scope-Rating C. Die Erklärung liegt in der Methodik. Morningstars Sterne basieren auf einer rein quantitativen, rückwärtsgerichteten Auswertung der risikoadjustierten Rendite innerhalb der Vergleichskategorie „Mischfonds ausgewogen EUR“. Da die meisten aktiven Mischfonds schwach abschneiden, kann ein relativ weniger schlechter Fonds noch Sterne sammeln. Scope hingegen bezieht qualitative und zukunftsgerichtete Faktoren ein – und bewertet den Phaidros mit C deutlich kritischer. Dass der regelbasierte Amundi-ETF bei Scope ein A-Rating erhält, unterstreicht die Diskrepanz.
Was das Fondsmanagement sagt – und was im Raum steht
Im Februar 2025 erlebte Eyb & Wallwitz einen einschneidenden Umbruch. Dr. Ernst Konrad, seit 2009 Co-Manager des Balanced-Fonds und Geschäftsführender Gesellschafter, trat aus dem aktiven Fondsmanagement zurück. Kurz darauf verstarb Konrad im Alter von 55 Jahren nach schwerer Krankheit. Mit ihm verlor der Fonds einen der beiden prägenden Köpfe seit Auflage. Als Nachfolger rückte Andreas Fitzner auf, der seit Oktober 2019 bei Eyb & Wallwitz arbeitet und zuvor bei der MEAG tätig war. Fondsweb und die offizielle Seite führen inzwischen von Wallwitz und Fitzner als Fondsmanagement. Finanzen.net listete Stand November 2025 noch die alte Besetzung – ein Indiz dafür, wie langsam Datenbanken solche Veränderungen nachvollziehen.
In den monatlichen Fondsreports kommuniziert Eyb & Wallwitz sachlich über Marktentwicklungen. Im Dezember 2025 sprach das Haus von „Konsolidierung statt Jahresendrally“, im Januar 2026 von „KI-Differenzierung und Geopolitik“ als Performancetreibern. Was in den Berichten auffällt: Eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Underperformance gegenüber passiven Alternativen findet nicht statt. Die Formulierung bleibt im Rahmen der marktüblichen Investmentkommunikation – Konjunktur und Geopolitik als exogene Erklärungsfaktoren, kein Wort über die endogene Kostenlast oder die strukturelle Alpha-Erosion.
Ein älteres Zitat von Wallwitz aus einem Interview verdient in diesem Kontext besondere Aufmerksamkeit: „Was haben denn Modeerscheinungen wie BRIC-Fonds oder die derzeit gehypten aktiven ETFs den Anlegern wirklich gebracht?“ Die rhetorische Frage lässt sich mit Blick auf die eigene Fünfjahresperformance auch an den eigenen Fonds richten.
Morningstar-Analyst Maximilian Kreitlmeier urteilte einmal: „Der Phaidros Funds Balanced punktet mit erfahrenen Managern. Der Fonds ist über einen Zeitraum von drei und fünf Jahren weniger risikoreich als durchschnittliche Konkurrenzprodukte.“ Die Aussage war zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung möglicherweise korrekt – doch die jüngsten Drawdown-Daten widerlegen sie. Ein maximaler Rückgang von knapp 20 % über fünf Jahre ist nicht „weniger risikoreich“ als ein ETF mit rund 11 %.
Strukturelles Versagen oder phasenweise Schwäche?
Die Underperformance des Phaidros Balanced ordnet sich in ein breites Muster der aktiven Fondsbranche ein. Der SPIVA Europe Scorecard (Jahresende 2024) zeigt: 93 % aller aktiven Aktienfonds in Europa haben ihre Benchmark über zehn Jahre verfehlt. Über 15 Jahre gibt es laut S&P Dow Jones Indices keine einzige Fondskategorie, in der die Mehrheit aktiver Manager den Index geschlagen hat. Zwar erfasst SPIVA Mischfonds nicht als eigene Kategorie, doch die Morningstar-Auswertung von ETF-Modellportfolios gegen aktive Mischfonds bestätigt den Befund: Statische ETF-Portfolios erzielten über fünf Jahre 6,99 bis 7,82 % p.a., aktive Mischfonds dagegen nur 2,10 bis 5,79 % p.a..
Der BVI-Bundesverband dokumentiert die Konsequenz, die Anleger daraus ziehen. Mischfonds verzeichneten 2023 Abflüsse von 15,5 Milliarden Euro und 2024 von weiteren 9,7 Milliarden Euro – erst im ersten Quartal 2025 stabilisierten sich die Flüsse mit +2,5 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum flossen 90 % aller Neumittel in Publikumsfonds in ETFs. Die Zahl der ETF-Sparpläne in Deutschland verzehnfachte sich zwischen 2018 und 2025 auf über 5,4 Millionen. BVI-Präsident Matthias Liermann räumte ein: „Anleger, die in den letzten Jahren über Mischfonds den Einstieg zur Aktie gefunden haben, sind auf aktiv oder passiv gemanagte Aktienfonds umgestiegen.“
Für den Phaidros Balanced stellt sich die Frage, ob die schwache Fünfjahresbilanz ein temporäres Phänomen oder Ausdruck eines tieferliegenden Strukturproblems ist. Drei Faktoren sprechen für Letzteres:
- Die Kostenlast ist permanent. Die TER-Differenz von 1,27 Prozentpunkten pro Jahr zum Amundi ETF wirkt unabhängig von der Marktphase. Um allein diese Kostenbelastung auszugleichen, muss das aktive Management dauerhaft 1,27 % p.a. Brutto-Mehrrendite erwirtschaften – bevor es den ersten Cent Alpha für den Anleger erzeugt. Bei Einrechnung des Ausgabeaufschlags steigt die Hürde weiter.
- Der Growth-Bias hat strukturelle Kehrseiten. Der Schumpeter-Ansatz mit seinem Fokus auf Wachstumswerte und Tech-Aktien zahlt sich in Hausse-Phasen überproportional aus (wie 2023), leidet aber überproportional in Zinswende- und Rotationsphasen (wie 2022 und 2025). Das ist keine Überraschung, sondern ein Stilfaktor, der Anleger zur Unzeit trifft.
- Das Key-Person-Risiko hat sich materialisiert. Mit dem Tod von Ernst Konrad ist einer der beiden Architekten der Strategie ausgefallen. Die Folgen für die Anlageergebnisse sind noch nicht abschätzbar, erhöhen aber die Unsicherheit.
Gegenargumente existieren: Die Langfristperformance seit 2007 ist mit über 4 % p.a. respektabel, wenngleich sie durch die starken Jahre vor 2022 getragen wird. Die fünf Morningstar-Sterne zeigen relative Stärke innerhalb der – insgesamt schwachen – Mischfonds-Kategorie. Und die flexible Aktienquote bietet theoretisch Handlungsspielraum, den ein starrer ETF nicht hat. Doch der Befund bleibt: In der Praxis wurde dieser Handlungsspielraum in den kritischsten Marktphasen nicht wertschöpfend genutzt.
Regulatorischer Druck: die EU Retail Investment Strategy als Zeitenwende
Die EU-Institutionen haben im Dezember 2025 eine vorläufige Einigung zur EU Retail Investment Strategy erzielt. Ein Kernkonzept: das „Value for Money“-Prinzip. Fondsprodukte müssen künftig nachweisen, dass ihre Kosten im Verhältnis zur erzielten Leistung angemessen sind. ESMA und EIOPA werden EU-weite Aufsichtsbenchmarks entwickeln, mit denen Produkte systematisch auf Kosteneffizienz geprüft werden können. Die Umsetzungsfrist beträgt 24 Monate nach Verabschiedung.
Für aktive Mischfonds mit TER-Niveaus über 1,5 % bei gleichzeitig negativem Alpha könnte dieses Regime existenzielle Konsequenzen haben. Der Phaidros Balanced mit seiner Fünfjahres-Alpha von −2,92 % p.a. und einer TER von 1,68 % dürfte unter verstärkten regulatorischen Rechtfertigungsdruck geraten – ein Szenario, das die gesamte Branche betrifft, aber bei prominenten Fonds mit hohem Volumen besonders sichtbar wird.
Ein Befund, der über einen einzelnen Fonds hinausweist
Der Phaidros Funds Balanced ist kein schlechter Fonds, wenn man ihn an der mediokren Benchmark seiner aktiven Mischfonds-Kategorie misst. Er ist ein Fonds, der das zentrale Versprechen der aktiven Verwaltung – bessere risikoadjustierte Renditen durch kluge Entscheidungen – über den jüngsten Fünfjahreszeitraum nicht eingelöst hat. Der Amundi Multi-Asset Portfolio ETF, ein simples Konstrukt aus zehn Indexfonds mit starrer Gewichtung und jährlichem Rebalancing, hat bei weniger als einem Viertel der Kosten, bei niedrigerer Volatilität und bei deutlich geringerem Drawdown eine vierfach höhere Sharpe Ratio erzielt.
Das bedeutet nicht, dass aktives Management nie funktionieren kann. Es bedeutet, dass es in diesem konkreten Fall, über diesen konkreten Zeitraum, bei diesen konkreten Kosten nicht funktioniert hat. Und es bedeutet, dass die intellektuelle Aura einer Investmentphilosophie – ob sie nun auf Schumpeter, Platon oder einen anderen Denker verweist – kein Substitut für Ergebnisse ist. Die Daten stehen im Raum. Es liegt an Eyb & Wallwitz, sie zu beantworten. Und es liegt an Anlegern und ihren Beratern, sie zur Kenntnis zu nehmen.
Datenstand: März 2026. Performance-Daten Phaidros Balanced A per 13.02.2026 (Finanzfluss/Morningstar); Amundi Multi-Asset ETF per 13.03.2026 (extraETF). Die einmonatige Differenz der Stichtage bedingt leichte methodische Unschärfe, ändert jedoch nichts am grundlegenden Befund. Alle Renditeangaben nach Kosten (BVI-Methode), vor Steuern.
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