Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Investmentidee und unserem Unternehmen. Wir sind zugelassener Finanzanlagenvermittler nach §34f der Gewerbeordnung und seit 2003 in der Vermittlung von Investmentfonds und ETFs tätig. Aktuell betreuen wir rund 500 Mandate mit insgesamt 40 Millionen Anlagevolumen. Bei uns haben Sie die freie Wahl aus ca. 8.000 Fonds und Exchange Traded Funds (ETFs) von mehr als 200 renommierten Fondsgesellschaften. Abhängig von Ihren persönlichen Anlagezielen und Ihrer Risikoneigung steht somit ein breit gefächertes Universum zur Auswahl.

Als unser Kunde entscheiden Sie nun selbständig, ob Sie direkt über unseren Fondsshop kaufen oder eine Anlageberatung wünschen. 

Ich wünsche eine Anlageberatung
Ich investiere selbständig im Fondsshop

Fahrplan für Firmenkunden

In 5 Schritten gemeinsam zum Erfolg

Bevor es mit einer Depoteröffnung auf den Namen Ihrer Firma losgehen kann, müssen Sie als Gesellschafter|Geschäftsführer und/oder Firmeninhaber denselben Prozess, analog einer Privatperson, einmalig durchlaufen.

Erstellung Ihres Kundenaccounts

Ähnlich der Logik wie bei Amazon oder Ebay registrieren Sie sich mit dem nächsten Schritt  für unser Kundenportal. Sie gehen damit  keinerlei Verpflichtungen ein, schaffen aber den Grundstein für eine mögliche Zusammenarbeit. Ihre persönlichen Daten bilden die Grundlage für eine spätere Depoteröffnung in Eigenregie oder in Form einer Anlageberatung. Hierzu benötigen wir unter anderem

  • Ihren vollständigen Vor- und Zuname
  • Ihre vollständige Adresse
  • Ihre Geburtsdaten (Datum & Ort)
  • Ihre Steueridentifikationsnummer
  • Ihre Bankverbindung für künftige Transaktionen

Nach Ihrer Registrierung erhalten Sie sofort unseren kostenfreien Zugang zu unserem Kundenportal und unserer App. Selbstverständlich liegt uns dabei die Sicherheit Ihrer Daten am Herzen. Wir beachten alle Regeln der Datenschutzgrundverordnung und gewährleisten die nötige Datensicherheit. Die Datenübertragung ist durch eine sichere Verbindung (TLS/SSL) geschützt. Der gesamte eingehende und ausgehende Netzverkehr wird überwacht, und es werden nur bekannte oder autorisierte Verbindungen zugelassen.

Kundenkonto anlegen

Nach § 12 Abs. 1 der Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) haben wir als  Finanzanlagenvermittler Ihnen als potentiellem Anleger vor der ersten Anlageberatung oder –vermittlung unsere persönlichen Daten, unsere betriebliche Anschrift und Kontaktdaten, unsere Erlaubnis nach § 34f Abs. 1 und Registrierungsnummer, die Emittenten und Anbieter, zu denen wir Produkte anbieten und die zuständige Behörde in einer Erstinformation mitzuteilen.

Darüber hinaus gelten für uns natürlich die Regelungen der Datenschutzgrundverordnung

Erstinformation – Muster
Datenschutz – Muster
Kundendaten – Muster

Ihr persönliches Anlegerprofil

Ohne Angaben zu Ihren Anlagezielen einschließlich Ihrer Risikotoleranz, zu Ihren finanziellen Verhältnissen, zu Ihrer Fähigkeit, Verluste zu tragen, sowie zu Ihren Kenntnissen und Erfahrungen kann und dürfen wir Sie als Anlageberater  nicht beraten. Durch die Erstellung Ihres persönlichen Anlegerprofils erhalten wir ein möglichst umfassendes Bild über Ihre Anlageziele, Ihre finanziellen Verhältnisse und Ihre bisherigen Erfahrungen und Kenntnisse zu Finanzinstrumenten und Finanzdienstleistung.

In unserer Rahmenvereinbarung weisen wir Sie unter anderem auf den Unterschied zwischen Execution-Only, Anlageberatung und -vermittlung hin, informieren Sie über unsere Vergütung und unser Dienstleistungsangebot.

Anlegerprofil – Muster
Rahmenvereinbarung – Muster

Das Beratungsgespräch & unsere Anlageempfehlung

Auf Basis Ihrer Anlageziele, Ihrer finanziellen Verhältnisse und Ihre bisherigen Erfahrungen und Kenntnisse erstellen wir für Sie nun Ihre Anlageempfehlung. Bei jeder Anlageberatung muss Ihnen darüber hinaus eine Erklärung über die Geeignetheit der Empfehlungen ausgehändigt werden. Diese Geeignetheitserklärung soll Ihnen ermöglichen, vor Vertragsschluss die Gründe der Empfehlung nachzuvollziehen, damit Sie eine fundierte Anlageentscheidung treffen können.

Anlageempfehlung – Muster
Geeignetheitserklärung – Muster

Ihre Depoteröffnung & Investition

Im Anschluss an den gesetzlich vorgegebenen Prozess zur Anlageberatung wird nun Ihr Investmentdepot eröffnet und Sie können Ihren Anlagevorschlag gemeinsam mit uns umsetzen.

Erfolgt eine Beratung oder Auftragserteilung per Telefon oder elektronisch, so sind wir verpflichtet die Inhalte aufzuzeichnen (Taping). Darüber müssen wir Sie vorab informieren. Sie können der Aufzeichnung zwar widersprechen, dann dürfen wir die Dienstleistung aber nicht auf diesem Weg erbringen. Wir müssen die Aufzeichnungen grundsätzlich fünf Jahre aufbewahren.

Depot eröffnen und erstes Geld anlegen
Info zu Ihrem Depot bei der FFB
Info zu Modellportfolios bei der FFB

Kundenkonto, App, Newsletter, Webinare und jährliches Gespräch

Geldanlage ist kein 100 Meter-Lauf sondern ein Marathon. Es wird manche “Kilometer” in unserer Zusammenarbeit geben, da bereuen Sie vielleicht Ihre Investition. Das liegt in der Natur der Sache, denn ohne Bereitschaft Schwankungen einzugehen und die Nerven und Konditionen dafür mitzubringen, gibt es aufgrund der noch lange anhaltendenen Nullzinen keine alternative Möglichkeit,  Erträge zu generieren und gemeinsam ans Ziel zu kommen: Ihr Sparziel!

Verfolgen Sie deshalb unsere Newsbeiträge auf unserer Webseite, informieren Sie sich über unsere Live-Events oder Webinare oder in Ihrem Kundenportal.  Installieren Sie unsere App und aktivieren Sie unsere Push-Benachrichtigungen.

App für Android-Geräte
App für Apple-Geräte

Der Weg zu Ihrem Firmen-Depot

Es gibt viele Gründe, sein Geld mit Hilfe eines Firmen-Depots von seinem privaten Vermögen zu trennen.

Selbstständige und Freiberufler müssen auf eine strikte Trennung von Privat- und Firmenvermögen achten. Dies gilt schon allein aus dem Grund, weil die Finanzbehörden bei einer unklaren Trennung in der Regel versuchen, das Vermögen dort zuzuordnen, wo es höher besteuert werden kann.

Erzielt ein Unternehmen mit einem Firmen-Depot Erträge, so sind diese in der Gewinnermittlung zu berücksichtigen. Erträge, die dem Unternehmen zufließen, sind Gegenstand der Bilanz oder der Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Die steuerliche Behandlung folgt hier bei der jeweils für das Unternehmen geltenden Basis. Dies kann in der Praxis nicht nur eine Erhöhung der Einkommenssteuer, sondern gegebenenfalls auch der Gewerbesteuer nach sich ziehen. Ist die Firma zur Zahlung von IHK-Beiträgen verpflichtet, so können sich auch diese Abgaben im Zuge der Eröffnung erhöhen beziehungsweise nach oben angepasst werden.

Wichtig ist daher, dass Sie als Selbstständiger, Freiberufler oder Unternehmer auf verschiedene Dinge bei der Eröffnung eines Depots achten.

Zunächst bedarf es natürlich der Eröffnung eines sog. Firmen-Depots bei unserer Partnerbank European Bank for Financial Services GmbH (kurz: ebase)

Nachfolgend erklären wir Ihnen die weiteren notwendigen Schritte im Detail.

Zunächst benötigen Sie die sog. Legal Entity Identifier Nummer, kurz: „LEI“.
Diese können Sie beim Bundesanzeiger-Verlag unter www.leireg.de beantragen.
Was die „LEI“ genau ist und für was sie benötigt wird, finden Sie in folgendem kurzen Video sehr anschaulich erklärt:

Je nach Rechtsform Ihres Unternehmens werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Kopie der Gewerbeanmeldung
  • Ausweiskopien und Legitimationsprüfung des Gewerbetreibenden/Freiberuflers
  • Formular „Vertretungsberechtigung und Unterschriftsproben“
  • Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate)
  • Formular „Vertretungsberechtigung und Unterschriftsproben“
  • Ausweiskopien aller im Unterschriftsprobenblatt aufgeführten wirtschaftlich Berechtigten und zeichnungsberechtigten Personen (A/B/C)
  • Legitimationsprüfung aller unter C im Unterschriftsprobenblatt aufgeführten sonstigen vertretungsberechtigen Personen
  • Handelsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate)
    bei GmbH und Co. KG vom Komplementär und Kommanditist
  • Kopie des Gesellschaftervertrags oder Nachweis über die Stammkapitalverteilung
  • Formular „Vertretungsberechtigung und Unterschriftsproben“
  • Ausweiskopien aller im Unterschriftsprobenblatt aufgeführten wirtschaftlich Berechtigten und zeichnungsberechtigten Personen (A/B/C)
  • Legitimationsprüfung aller unter C im Unterschriftsprobenblatt aufgeführten sonstigen vertretungsberechtigen Personen
  • Formular „Feststellung der Eigentums- und Kontrollverhältnisse“
  • ggf. Freistellung vom Kapitalertragsteuerabzug (für gewerblich tätige Personengesellschaft)
  • Gewerbeanmeldung
  • Gesellschaftervertrag/Organigramm oder Nachweis über die Stammkapitalverteilung
  • Formular „Vertretungsberechtigung und Unterschriftsproben“
  • Ausweiskopien aller im Unterschriftsprobenblatt aufgeführten wirtschaftlich Berechtigten und zeichnungsberechtigten Personen (A/B/C)
  • Legitimationsprüfung aller unter C im Unterschriftsprobenblatt aufgeführten sonstigen vertretungsberechtigen Personen
  • Formular „Feststellung der Eigentums- und Kontrollverhältnisse“
  • Vereinsregisterauszug (nicht älter als 3 Monate)
  • Vereinssatzung und aktuelles Protokoll der letzten Mitgliederversammlung
  • Formular „Vertretungsberechtigung und Unterschriftsproben“
  • Ausweiskopien und Legitimationsprüfung aller gewählten Vorstände bzw. im Vereinsregister eingetragenen vertretungsberechtigten Personen
  • Formular „Feststellung der Eigentums- und Kontrollverhältnisse“
  • Genehmigungsurkunde der Stiftung / Auszug aus dem Stiftungsregister
  • Satzung der Stiftung bzw. Protokoll zur Stiftungssitzung
  • Nachweis zur Bestellung eines Stiftungsvorstands – amtliche Vertretungsbescheinigung der Behörde (wenn im Bundesland festgelegt)
  • Formular „Vertretungsberechtigung und Unterschriftsproben“
  • Ausweiskopien und Legitimationsprüfung aller Vorstände bzw. im Stiftungsregister eingetragenen vertretungsberechtigten Personen
  • Formular „Feststellung der Eigentums- und Kontrollverhältnisse“
  • NV-Bescheinigung (Original) oder Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid
  • Auszug aus dem Genossenschaftsregister (nicht älter als 3 Monate)
  • Ausweiskopien und Legitimationsprüfung aller Vorstände/Prokuristen
  • aktuelle Mitgliederliste
  • Formular „Feststellung der Eigentums- und Kontrollverhältnisse“
  • Formular „Vertretungsberechtigung und Unterschriftsproben“

Wenn alle benötigten Unterlagen vorhanden sind, können Sie den Depoteröffnungsantrag und alle weiteren damit verbundenenDokumente mit Ihren persönlichen Daten ergänzen. Die notwendigen, unten aufgezeigten Unterlagen lassen wir Ihnen gerne zukommen bzw. sind Ihnen bei der Antragsstellung gerne behilflich.

Download-Center | Ihr Weg zu Ihrem ebase Business Depot:

Checkliste
Depoteröffnungsantrag
Vertretungsberechtigung
wirtschaftlich Berechtigte(r)
Vertragsunterlagen -Info-

Viedo Tutorials zu Ihrem ebase Business Depot:

Teil 1 – ebase Erkärvideo
Marktumfeld und Anforderungen

Teil 2 – ebase Erkärvideo
Die Depoteröffnung

Teil 3 – ebase Erkärvideo
Das Reporting

Besteuerung des Firmen-Depots

Gründer und Unternehmer unterliegen ebenso der Steuerpflicht wie Privatpersonen, doch unterscheiden sich die Art der Besteuerung bzw. die steuerliche Handhabung. Unternehmer haben Kapitalerträge wie Zinsen oder Veräußerungsgewinne aus Spekulationsgeschäften in ihrer Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisen. Sie erfahren eine steuerliche Behandlung als Unternehmenserträge. Damit sind diese Einnahmen steuerlich den Verkaufserlösen gleichgestellt. Grundsätzlich ist die Abgeltungssteuer als Quellensteuer in Höhe von 25 Prozent abzuführen. Hinzu kommen Gewerbesteuer und gegebenenfalls der IHK-Beitrag auf Grundlage der Gewinn- und Verlustrechnung.

Handelt es sich sich um einen Verlust beim Handel mit Finanzprodukten, so haben Unternehmen die Möglichkeit, den Betrag in das nächste Jahr fortzuschreiben. Entsteht auf der einen Seite ein Verlust durch den Aktienhandel und auf der anderen ein Gewinn, so werden Gewinn und Verlust gegeneinander aufgerechnet. Jedoch ist es nicht möglich, Erträge aus festverzinslichen Produkten mit Verlusten aus Aktien-Veräußerungsgeschäften zu verrechnen.

Die Besteuerung des Depots unterscheidet sich in Abhängigkeit davon, ob es sich um Kapitalgesellschaften oder Einzelunternehmen handelt. Im Hinblick auf die Veräußerungs-Gewinne aus dem Aktien-Verkauf bleiben bei Kapitalgesellschaften wie GmbH oder AG 95 Prozent steuerfrei. Handelt es sich um Personengesellschaften oder Einzelunternehmen, finden 60 Prozent steuerliche Berücksichtigung. Die Regelung gilt auch für indirekte Aktien-Investments, beispielsweise im Zusammenhang mit aktienbasierten Fonds.

Die Frage nach dem Freistellungsauftrag

Grundsätzlich ist Unternehmen keine Möglichkeit für einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge gegeben. Im Falle einer Zinszahlung oder anderer Kapitalerträge kommt es zum automatischen Einbehalt der Steuer auf Kapitalerträge. Zuzüglich ist der Solidaritätszuschlag zu entrichten. In der Gewinnermittlung sind diese beiden Posten entsprechend zu verbuchen. Sie sind nicht als Betriebsausgaben absetzbar. Es handelt sich steuerrechtlich um eine Vorauszahlung auf die Einkommenssteuer.

Im Falle eines persönlichen Steuersatzes des Unternehmers von weniger als 25 Prozent ist es möglich, die überzählig gezahlte Steuer nach Ende des Steuerjahres erstatten zu lassen. Im Falle einer AG oder GmbH kommt es zur Berechnung eines Steuersatzes von 15 Prozent plus Solidaritätszuschlag.

Gewinne aus dem Firmen-Depot sind steuerrechtlich Gewinnen aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen gleichgestellt. Entsprechend erhöhen sie den Gesamtgewinn und müssen in die Berechnung der Gewerbesteuer mit einfließen.

Ist ein Unternehmer IHK-Mitglied, so sind Depotgewinne auch eine Komponente in der Berechnung der Mitgliedschaftsbeiträge. Ebenso erhöht sich mit Kapitalerträgen die Berechnungsgrundlage für den gesetzlichen Krankenversicherungsbeitrag.