Wenig dazugelernt

Auf den ersten Blick erleben wir aktuell zwar ein Umdenken in Sachen Geldanlage, bei genauerer Betrachtung hat sich jedoch in den letzten 20 Jahren nicht viel verändert.

Die Bertelsmann Stiftung beschrieb im März 2004 den Zustand des finanziellen Analphabetismus in Deutschland. Wirtschaftsredakteur Marcus Rohwetter nannte es 2003 in seinem Buch „Das große Unvermögen“ und Carl Richards spricht über „The Behavior Gap“. Er meint damit den Unterschied zwischen dem Ertrag eines Investments und dem Ertrag des Investors.

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Eine Stunde im Monat wäre ein guter Anfang

Das American Bureau of Labor Statistics untersuchte, wie ein vollzeitbeschäftigter US-Amerikaner seine Lebenszeit verbringt.

8.301 Tage von insgesamt 22.573 Tage eines Erwachsenenlebens von 18 bis 78,8 Jahre wird geschlafen, 3.716 Tage wird gearbeitet und nur 165 Tage wird in Bildung investiert. Das Thema Finanzbildung wurde hier nicht gesondert untersucht.

Dabei ist es doch wichtiger, sich einmal im Monat Gedanken über sein Geld zu machen, als 30 Tage dafür zu arbeiten, so einst John D. Rockefeller, einer der reichsten Menschen seiner Zeit. Würden wir nur annähernd diesen Satz beherzigen und wenigstens eine Stunde im Monat für unsere bestehenden Geldanlagen und für unsere Finanzpläne aufwenden, so kämen wir in den betrachteten 60 Jahren auf immerhin 720 Stunden oder immerhin 30 Tage Finanzbildung.

Womit verbringen wir unsere Zeit

Woher sollen wir es auch wissen?

Über Geld spricht man nicht, weder in der Familie noch in der Schule, noch in der Politik. Geld wird meist dann erst zum Thema, wenn zu wenig davon vorhanden ist. Wir verstehen weder unseren Gehaltszettel, noch unseren Rentenbescheid. Wir kennen uns viel zu wenig mit unserer Steuererklärung aus und scheitern an der Zinseszinsrechnung. Finanzielle Allgemeinbildung ist sehr dürftig in unserem Land und immer noch eine Holschuld. Niemand bringt uns bei, wie der Aktienmarkt funktioniert, also sollten wir uns selbst auf die Suche nach Informationen machen.

Wie beim Erlernen des Radfahrens sind bei den ersten Kilometern auch mal kleinere Unfälle ganz normal. Bedenken Sie jedoch, dass jedes Gespräch über Finanzen die Anzahl Ihrer Fehler deutlich verändern wird.

Geldanlage ist einfach – jedoch nicht leicht !

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Was können Sie ändern?

Nichtstun ist keine Alternative

fondsfueralle wurde im März 2003 gegründet. Mittlerweile betreut das in Augsburg ansässige Unternehmen mehr als 650 Mandate mit einem Anlagevolumen von über 56 Millionen Euro. Der Inhaber Martin Eberhard wurde im März 2021 unter die Top 3 Fondsexperten in Deutschland gewählt.

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Rechtlicher Hinweis

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert.

Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln