“Wohlstand für alle” – nicht mit dieser Politik!

„Wohlstand für alle“ – das ist der von Ludwig Erhard geprägte Anspruch an die soziale Marktwirtschaft. Was Erhard, Bundeswirtschaftsminister von 1949 bis 1963 und Bundeskanzler von 1963 bis 1969, damit meinte: Die Wirtschafts- und Sozialordnung soll die gesamte Bevölkerung am wachsenden Wohlstand teilhaben lassen.

Der heutige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier wünscht sich das bestimmt auch, machte aber jüngst im Wirecard-Untersuchungsausschuss keinen Hehl daraus, dass er persönlich noch nie „Aktien oder dergleichen besessen habe“. Bundesfinanzminister Olaf Scholz setzt noch einen drauf und „legt sein Geld nur auf einem Sparbuch, also sogar auf dem Girokonto an und da kriege ich, wie alle anderen, keine Zinsen“. Er mache das, was kein Anlageberater empfiehlt.

Ludwig Erhard würde sich vermutlich im Grabe umdrehen, war er doch schon 1959 auf gutem Wege, der breiten Bevölkerung Finanzwissen beizubringen.

Lesen Sie den vollständigen Gastbeitrag von Martin Eberhard auf “Der Fonds”

zum Gastbeitrag in "Der Fonds"

Rechtlicher Hinweis

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert.

Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln