FAQ

FAQ2019-12-09T06:27:02+01:00
Freistellungsauftrag2020-01-22T12:14:53+01:00

Was ist der Freistellungsauftrag?
In Deutschland unterliegen Kapitaleinkünfte, darunter zählen z.B. Zinsen, Dividenden und Kursgewinne der sog. Kapitalertragssteuer (auch Abgeltungssteuer genannt).
Jede Person in Deutschland hat jedoch einen Freibetrag (Sparerpauschbetrag), bis zu dieser Grenze er oder sie keine Steuer zahlen muss.

Die Grenze liegt hierbei bei

  • 801 Euro für Ledige und
  • 1.602 Euro für Verheiratete


Ein Beispiel:

Sie sind ledig und haben im Jahr 2020 Zins- und Dividendeneinkünfte in Höhe von 500 Euro.
Stellen Sie keinen Freistellungsauftrag, werden die vollen 500 Euro sofort mit 25 % Kapitalertragssteuer zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag und zzgl. ggf. 8 % Kirchensteuer versteuert.
Haben Sie jedoch einen Freistellungsauftrag gestellt, werden Ihnen keine Steuern abgezogen und Sie erhalten die vollen 500 Euro gutgeschrieben.

Ein weiteres Beispiel:
Sie sind ledig und haben im Jahr 2020 Zins- und Dividendeneinkünfte in Höhe von 1.500 Euro.
Stellen Sie keinen Freistellungsauftrag, wird wiederum der volle Ertrag von 1.500 Euro sofort mit 25 % Kapitalertragssteuer zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag und zzgl. ggf. 8 % Kirchensteuer versteuert.
Haben Sie jedoch einen Freistellungsauftrag in voller Höhe (801 Euro) gestellt, bleiben diese von der Steuer verschont und es wird lediglich der Rest, in diesem Fall 699 Euro (1.500 Euro – 801 Euro) mit der Steuer belastet und verrechnet.

Fazit:
Ein Freistellungsauftrag spart Ihnen bares Geld!

Bei jedem Institut, bei dem Sie Zins- oder Dividendenerträge erwirtschaften muss, ein separater Freistellungsauftrag gestellt werden!


Bei Ihrer Bank erhalten Sie keine Zinsen mehr!

Wenn Sie auf Ihr Tagesgeld bei einem Zinssatz von 0,001 % einen Zinsertrag von 100 Euro im Jahr erwirtschaften möchten, dann müssen Sie dort eine Summe von 10 Millionen Euro anlegen!

Investieren Sie dahingegen beispielsweise in Investmentfonds und erzielen dort eine durchschnittliche Rendite von 4 % im Jahr, dann sind hierfür für den gleichen Ertrag von 100 Euro im Jahr lediglich 2.500 Euro aufzubringen.

Übrigens:
Der DAX hat in den vergangenen 30 Jahren eine durchschnittliche Rendite von rund 7 % pro Jahr erwirtschaftet.

Unser Tipp:
Selbst wenn Sie nur einen kleinen Teil Ihres auf dem Giro- oder Tagesgeldkonto befindlichen Geldes in Investmentfonds investieren, kann schon dieser kleine Anteil ein vielfaches Ihrer gesamten Rendite pro Jahr erwirtschaften!


Ihre nächsten Schritte
Sie möchten einen Freistellungsauftrag bei fondsfueralle.de stellen?
Das Formular für Depots bei der FFB finden Sie >> HIER <<
Das Formular für Depots bei der ebase finden Sie >> HIER <<
Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an team@fondsfueralle.de und teilen uns die gewünschte Höhe mit. Wir lassen Ihnen dann gerne das nötige Formular per E-Mail zukommen.

Sie möchten weiteres Geld in Ihr Depot einzahlen?
Dann schreiben Sie uns gerne ebenfalls eine E-Mail an team@fondsfueralle.de und teilen uns die gewünschte Höhe der Einmalzahlung und / oder die Höhe des monatlichen Sparplans mit. Sie erhalten dann ebenfalls das nötige Formular per E-Mail von uns.

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Alles zur Vorabpauschale2020-01-16T11:25:57+01:00

Was ist die Vorabpauschale?
Mit der Investmentsteuerreform sollen Gewinne aus Fondsanlagen möglichst jährlich und nicht erst bei Veräußerung der Anteile besteuert werden. Dafür wurde die “Vorabpauschale” eingeführt, als Grundlage, von der die Kapitalertragsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer berechnet wird.

Wirtschaftlich betrachtet handelt es sich um eine vorweggenommene Besteuerung zukünftiger Wertsteigerungen des Fondsvermögens. So stellt das Finanzamt sicher, dass eine Mindestbesteuerung auf Anlegerebene stattfindet – auch in Fällen, in denen ein Fonds keine oder eine zu geringe Ausschüttung vornimmt.

Die Vorabpauschale ist dabei auf die Wertsteigerung im Kalenderjahr begrenzt – es wird also nichts besteuert, was nicht erwirtschaftet wurde.

Die Berechnung erfolgt für alle Fonds durch einen unabhängigen Datendienstleister und wird den depotführenden Stellen zur Verfügung gestellt.

Die FFB berechnet die Steuern (Kapitalertragsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) auf den veröffentlichten Betrag und zieht die Steuerforderung beim Kunden für das Finanzamt ein.

Wann wird die Vorabpauschale versteuert?
Die Vorabpauschale wird Anfang Januar des Folgejahres veröffentlicht, dann gilt sie dem Anleger steuerlich als zugeflossen. Die Kapitalertragsteuer auf die Vorabpauschale wird von der FFB ermittelt und direkt an das Finanzamt abgeführt. Natürlich vorab verrechnet gegen einen vorhandenen Verlustverrechnungstopf, einen hinterlegten Freibetrag (Freistellungsauftrag) bzw. eine Nichtveranlagungsbescheinigung.

Wichtig: Alle Vorabpauschalen, die während der Haltedauer des Fonds angesetzt wurden, werden auf den Verkaufserlös in voller Höhe angerechnet. Diese Erträge müssen Anleger somit kein zweites Mal versteuern.

Wird damit eine Doppelbesteuerung von thesaurierenden Fonds beim Anleger vermieden?
Ja, denn die bereits besteuerte Vorabpauschale wird beim Verkauf von Fondsanteilen mit dem Veräußerungsgewinn verrechnet.

fondsfueralle.de informiert – wie geht es weiter?
Besteht bei der FFB ein Abwicklungskonto, so wird die Vorabpauschle für das Jahr 2020 vom jeweiligen Verrechnungskonto belastet. Hierüber werden alle Kunden informiert – siehe Musterschreiben.

fondsfueralle.de arbeitet daran, dass zukünftig ab 2021 die Vorabpauschalen nicht mehr von den Kundenkonten eingezogen, sondern per automatisierten Verkauf von Fondsanteilen verrechnet werden. Somit haben Sie als Kunde nicht mehr den “Umstand”, dafür Sorge tragen zu müssen, dass Ihr Abwicklungskonto mit ausreichend Deckung versorgt ist.

–> Musterschreiben FFB <–
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Wie können Sie Investmentfonds kaufen?2019-12-05T15:00:32+01:00

Einmalanlage
Zum Anlegen kleinerer und größerer Summen sind Investmentfonds ideal. Bei der Einmalanlage verteilt der Sparer sein Geld schon mit nur einem Fonds auf viele Wertpapiere oder Immobilien. Der Anleger profitiert von deren Wertzuwachs und reduziert zugleich das Risiko.

Sparplan
Bei Sparplänen zahlt der Sparer über einen längeren Zeitraum regelmäßig einen bestimmten Betrag ein – das geht meist schon ab 25 Euro pro Monat.Von den Sparraten werden Fondsanteile gekauft. Bei Fondssparplänen profitiert der Sparer auch vom Durchschnittskosteneffekt. Hier werden bei gleich hoher Sparrate zu Zeiten hoher Kurse weniger Fondsanteile erworben. Dafür können in Phasen niedriger Kurse vom gleichen Geld mehr Fondsanteile gekauft werden. Langfristig ergibt das einen günstigen durchschnittlichen Kaufpreis.

Entnahmeplan
Wer sich im Alter ein regelmäßiges Einkommen sichern möchte, kann sein angespartes Fondsvermögen einfach in einen Entnahmeplan umwandeln. Der Anleger selbst legt dabei Höhe und Dauer der regelmäßigen Auszahlungen fest, ganz nach seinen Bedürfnissen. Beim Auszahlplan gibt es zwei Alternativen: Der Entnahmeplan mit möglichem Kapitalerhalt, oder der Entnahmeplan mit Kapitalverzehr – für höhere oder längere Auszahlungen.

Ein Entnahmeplan ist sehr flexibel: Die Vorgaben können jederzeit wieder geändert werden. Das angesparte Kapital bleibt entweder erhalten, sodass nur Erträge wie beispielsweise Zinsen ausgezahlt werden, oder es wird ebenfalls im Zeitablauf ausgezahlt (Entnahmeplan mit oder ohne Kapitalverzehr). Eine komplette Auszahlung des angesparten Vermögens ist ebenfalls immer möglich.

Riester Rente
Riestern mit Investmentfonds können alle rentenversicherungspflichtigen Angestellten und Beamte. Der Staat fördert dies unter bestimmten Voraussetzungen mit Steuerfreibeträgen und Zulagen für den Sparer und jedes Kind. Das macht Riestern insbesonderefür Sparer mit kleinem Einkommen attraktiv. Die Vorteile von Investmentfonds gelten auch bei fondsbasierten Riester-Produkten. Gleichzeitig werden die eingezahlten Beträge inklusive Zulagen zum Beginn der Auszahlungsphase garantiert. Es besteht also kein Verlustrisiko. Außerdem unterliegen Erträge und Wertzuwächse aus Fonds für Riester-Sparer nicht der Abgeltungsteuer, sondern werden nachgelagert besteuert. Für den Sparer hatdies den Vorteil, dass die Besteuerung in eine Phase fällt, in der er sehr wahrscheinlich einem geringeren persönlichen Steuersatz unterliegt als während der Ansparphase.

Rürup Rente
Mit der Rürup-Rente können insbesondere Selbständige für das Alter vorsorgen. Sie können regelmäßig oder einmalig in Investmentfonds anlegen. Beiträge zu Rürup-Verträgen können innerhalb bestimmter Grenzen als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden. Und auch wenn mal länger nicht eingezahlt wird, bleiben Steuervorteile erhalten, sofern das vertraglich geregelt ist. Die Auszahlung wurde der gesetzlichen Rente nachempfunden und erfolgt in Rentenform.

Vermögenswirksame Leistungen
Hierbei handelt es sich um Sparbeträge, die der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer anlegt. Dabei zahlen die Arbeitgeber häufig die VL-Beträge vollständig oder teilweise zusätzlich zum Gehalt. Unter bestimmten Voraussetzungen fördert der Staat das VL-Sparen in Fonds, die überwiegend in Aktien anlegen, mit der Arbeitnehmer-Sparzulage. VL-Verträge müssen sechs Jahre lang bespart werden. Danach liegen sie noch bis zu einem weiteren Jahr fest. Nach dem siebten Jahr, der sogenannten Sperrfrist, kann der Sparer über die gesamte Summe aus Einzahlungen und Erträgen verfügen. Schon nach dem sechsten Jahr kann der Anleger den angesparten Betrag auch stehen lassen und einenweiteren VL-Vertrag besparen.

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Wer kann Investmentfonds kaufen?2019-12-06T15:32:44+01:00

Privatpersonen
Investmentfonds sind für jede Privatperson und Lebenslage geeignet, unabhängig von Sparziel und Alter.

Betriebliche Anleger
Institutionelle Anleger verwalten derzeit mehr als 1,4 Billionen Euro in Spezialfonds. Daneben halten betriebliche Anleger auch Anteile an Publikumsfonds. Aus Sicht des betrieblichen Anlegers sind Investmentfonds ausgelagerte Eigenanlagen. Sie bieten zugleich ein professionelles Portfoliomanagement und ein modernes Risikomanagement. Für jeden Anlegertyp bieten wir hier passende Lösungen über unsere Modellportfolios.

Stiftungen
In Deutschland nimmt die Zahl gemeinnütziger Stiftungen zu. Viele Menschen wollen damit nicht nur zu Lebzeiten, sondern über ihren Tod hinaus Gutes tun, denn eine Stiftung ist „auf ewig“ angelegt. Damit sie ihren Zweck dauerhaft verwirklichen kann, muss eine Stiftung über ausreichendes Vermögen verfügen. Nach deutschem Recht dürfen außerdem grundsätzlich nur die Erträge aus dem Vermögen für den Stiftungszweck verwendet werden. Eine Anlage in Investmentfonds bietet hier sinnvolle Möglichkeiten Stiftungsvermögen ertragreich und sicher anzulegen

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Welche Fondsarten gibt es?2019-12-06T15:36:38+01:00

ETF / Indexfonds
ETFs sind Investmentfonds, die an der Börse ge- und verkauft werden und in der Regel einen Index abbilden (Indexfonds). ETFs gibt es in verschiedenen
Ausprägungen wie Aktienfonds und Rentenfonds. Indexfonds bieten gegenüber aktiv gemanagten Fonds bestimmte Vorteile, wie die Kostenstruktur.
Auch fällt beim Kauf kein Ausgabeaufschlag an, dafür muss der Anleger beim Kauf und Verkauf an der Börse die üblichen Transaktionsgebühren be-
zahlen. Bei Indexfonds verzichten Anleger allerdings auf die Chance, die Wertentwicklung eines Vergleichsmaßstabes zu übertreffen, da kein Fondsmanager nach eigenem ermessen bestimmte Wertpapiere über- oder unter gewichten kann.

Aktienfonds
Aktienfonds investieren schwerpunktmäßig in Aktien, also in Anteile an börsennotierten Unternehmen. Aktien sind Sachwerte, die auch vor Inflation
schützen können. Wer Fondsanteile erwirbt, wird Miteigentümer der verschiedenen Unternehmen, in die der Fonds investiert. Während manche Fonds die Aktien weltweit streuen, sind andere spezieller ausgerichtet und konzentrieren sich beispielsweise auf bestimmte Themen, Branchen oder Länder. Die
Erträge werden durch Kurssteigerungen der Aktien und Dividenden erzielt

Mischfonds
Mischfonds können sowohl in Aktien als auch in Anleihen und Immobilien investieren – je nach Ausrichtung und Vertragsbedingungen des Fonds.
Dies gibt den Fondsmanagern eine besondere Flexibilität. Erwarten die Manager beispielsweise fallende Aktienkurse, können sie zu verzinslichen
Wertpapieren wechseln. Umgekehrt kann bei positiven Perspektiven am Aktienmarkt der Schwerpunkt wieder auf Aktien verlagert werden.

Rentenfonds
Rentenfonds enthalten verzinsliche Wertpapiere wie Pfandbriefe, Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen. Sie setzen verschiedene Schwerpunkte nach
Regionen, Emittenten, Währungen oder Laufzeiten. Die wichtigste Ertragskomponente sind die Zinsen. Bei Fonds mit Anleihen anderer Währungen beein-
flussen auch die Wechselkurse die Wertentwicklung.

Geldmarktfonds
Diese Fonds investieren in kurzlaufende verzinsliche Wertpapiere mit einer maximal rund dreizehnmonatigen Zinsbindung sowie in Bankguthaben. Sie bieten eine Rendite, die den aktuellen Marktzinsen im Handel zwischen Banken entspricht.

Garantiefonds
Garantiefonds oder wertgesicherte Fonds sind Investmentfonds, bei denen Sparer eine bestimmte Garantie erhalten.
Sinn der seit Mitte der 1980er Jahre bestehenden Garantiefonds war es ursprünglich, dem Anleger eine Kapital-zurück-Garantie mit der Aussicht auf eine gewisse Wertentwicklung zu bieten. Voraussetzung dafür: ein vergleichsweise langer Anlagezeitraum.

Dachfonds
Dachfonds investieren in andere Investmentfonds. Sparer stecken ihr Geld also über einen Fonds in mehrere andere Einzelfonds. Das bietet doppelte Risikostreuung. Dachfonds ermöglichen eine standardisierte Vermögensverwaltung schon für geringe Beträge.

Offene Immobilienfonds
OIF investieren überwiegend in mehrere Gewerbeimmobilien wie Bürohäuser, Einkaufszentren, Logistik- und Hotelgebäude. Der Käufer eines Fonds-
anteils beteiligt sich an den im Fonds gehaltenen Immobilien verschiedener Regionen, Größenklassen, Nutzungsarten und Altersklassen. Die Wertentwick-
lung eines OIF wird durch Miet- und Zinseinnahmen sowie die Bewertung der Immobilien bestimmt. Die Mietverträge gewerblicher Immobilien sind typi-
scherweise an die Entwicklung der Verbraucherpreise gekoppelt. Somit bieten OIF auch einen guten Schutz vor Inflation

Lebenszyklusfonds (auch Zielsparfonds)
Hier arbeitet der Fonds auf ein festes, langfristiges Zieldatum hin. Zunächst hat der Fonds einen relativ großen Anteil an Aktien: Schwanken die Kurse, ist noch Zeit, kurzfristige Verluste auszugleichen. Gegen Ende der Laufzeit verlegt der Fonds seinen Schwerpunkt dann auf schwankungsärmere Anlagen wie verzinsliche Wertpapiere oder Geldmarktpapiere.

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Wie funktionieren Investmentfonds?2019-12-05T15:02:03+01:00

Wie funktionieren Investmentfonds?

Egal, ob Anleger fürs Alter oder für den Autokauf sparen. Ob sie einmalig oder ab und zu etwas auf die Seite legen wollen. Für jeden Sparer gibt es den passenden Investmentfonds. Privatanleger wählen einfach den Investmentfonds, der ihren Sparzielen entspricht.
Das Geld der Sparer wird in dem jeweiligen Investmentfonds gebündelt und von Profis entsprechend der zugrunde liegenden Anlagestrategie angelegt. Anders als beispielsweise beim Kauf einzelner Wertpapiere müssen die Sparer jedoch selbst keine weiteren Anlageentscheidungen treffen. Denn Fondsmanager beobachten das Marktgeschehen und treffen die Anlageentscheidungen im Interesse der Anleger. Zugleich können die Fondsmanager mit großen Kauf- und Verkaufsaufträgen günstigere Transaktionen vornehmen, als dies einzelnen Kleinanlegern möglich wäre. Die Sparer erhalten Fondsanteile entsprechend ihrer Einzahlungen und nehmen so auch schon mit kleinen Beträgen teil an den Entwicklungen der internationalen Kapitalmärkte.

Die Fondsidee von 1774

Das Prinzip des Investmentfonds gibt es schon seit 1774 – und bewährt hat es sich bis heute. Denn in Investmentfonds bündeln viele verschiedene Sparer ihr Geld und investieren so schon mit kleinen Beträgen in unterschiedliche Branchen, Regionen, Immobilien und Kapitalmärkte. Dabei erhalten sie kostengünstige Konditionen, die sonst nur Großanlegern zugutekommen. Investmentfonds stehen für die Chancengleichheit aller Sparer an allen Anlagemärkten und sind damit ein wichtiger Pfeiler unserer sozialen Marktwirtschaft.

In Deutschland gibt es Investmentfonds seit über 60 Jahren. Die heimischen Fondsgesellschaften sind inzwischen neben Banken und Versicherungen eine eigenständige Säule des Finanzdienstleistungssektors. Rund 2 Billionen Euro verwalten Fondsgesellschaften direkt und indirekt für rund 50 Millionen Menschen in Deutschland.

Derzeit betreuen die Fondsgesellschaften in Deutschland über 700 Milliarden Euro als Treuhänder ihrer Anleger in Publikumsfonds. Für institutionelle Anleger, wie Versicherungsgesellschaften, Banken und Pensionskassen, verwaltet die deutsche Investmentwirtschaft über 1 Billion Euro in sogenannten Spezialfonds und etwa 300 Milliarden Euro außerhalb von Investmentfonds.

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10 % – Limit nach Höchststand gerissen2019-12-05T10:44:35+01:00

Wir informieren unsere Kunden, wenn ihr Portfolio seit dem letzten Höchststand um rund 10 % nachgegeben hat. Solche Korrekturen am Kapitalmarkt sind nichts ungewöhnliches und gehören zum alltäglichen Börsengeschehen dazu.

Rückschläge sind sogar an den Märkten essenziell wichtig, damit der Gesamtmarkt (meist nach rasanten Anstiegen) wieder „durchatmen“ und sich „neue Luft“ für neue Kursanstiege verschaffen kann.

In der unteren Grafik sehen Sie den Verlauf des deutschen Aktienindex DAX in einer 25-Jahres-Periode.

In rot haben wir Ihnen eine Vielzahl von Korrekturen markiert. Jede dieser Korrekturen brachte einen Rückgang von mindestens 10 % mit sich. Geht man noch detaillierter an den Chart heran, kommen sogar noch mehrere „10 % +“ Korrekturen ans Tageslicht.

Sehen Sie selbst:

Was sind die Kern-Erkenntnisse daraus?

  • Korrekturen am Aktienmarkt sind völlig normal und gehören zum Börsengeschehen dazu
  • Korrekturen waren in der Vergangenheit ausnahmslos gute Gelegenheiten für einen langfristigen Einstieg
  • Trotz der vielen Korrekturen und Crashs hat der DAX in den 25 Jahren eine Rendite von gut 6 % pro Jahr erwirtschaftet

Warum erhalten Sie diese Nachricht?
Wir beobachten täglich den Kapitalmarkt und versuchen durch unsere Fußball-Strategie, mittels Anpassungen der Modellportfolios, die Risiken zu minimieren und dabei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schwankung und Rendite zu achten. Jedoch können sich auch unsere Portfolios nicht vollkommen    den üblichen Marktkorrekturen entziehen.
Daher ist es aus unserer Sicht bei den derzeitigen Kursen eine gute Gelegenheit, zu günstigeren Preisen einzusteigen.

Unsere Empfehlung
Haben Sie Geld zur Verfügung, welches Sie investieren möchten? Dann wäre jetzt ein passender Moment, Ihr Portfolio aufzustocken.

Disclaimer
Investitionen am Kapitalmarkt unterliegen Schwankungen und können zu Verlusten führen. Historische Kursentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator auf zukünftige Kursentwicklungen. Diese Information stellt keine Aufforderung zum Kauf, Verkauf oder Halten eines Finanzproduktes dar.
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