Quelle: DWS Deutschland

Folge 2: Über Kreuzfahrten

Geld anlegen ist wie eine Kreuzfahrt machen. Man muss genug Zeit mitbringen, bei rauer See Ruhe bewahren und immer mehrere Rettungsringe griffbereit haben.

1,8 mio
waren 2016 auf Kreuzfahrt

Der durchschnittliche Reisepreis für eine Kreuzfahrt im Jahr 2016 betrug 1.675 EUR pro Passagier

Diversifizierung verringert die Kursrisiken. Der MSCI World enthält rund 1.600 Aktien aus 20 Ländern


Das doppelte Kursziel

Irgendetwas muss sie in Deutschland ausgelöst haben, die Serie „Traumschiff”, seit 1981 auf Tour. Blauer Himmel, weiße Uniformen und mittendrin die „Berlin”, später andere Schiffe wie die „Deutschland” – die Kreuzfahrtindustrie blüht inzwischen. Rund 3,4 Milliarden Euro betrug 2016 der Umsatz mit Hochseekreuzfahren in Deutschland, im Jahr zuvor waren es noch 2,9 Milliarden. Und rund 1.800.00 Millionen Passagiere gingen 2016 an Bord, Kursziel Erholung auf hoher See. Für den einen ist das der Full Metal Cruise, für den anderen eine Schlagerreise mit Helene Fischer. Oder eben auch der klassische Mittelmeertörn.

Ob die Beliebtheit dieser Art der Reise allein an der Strahlkraft der Fernsehserie liegt, wer weiß. Zumindest die Bequemlichkeit dürfte auch eine Rolle spielen. Einchecken und entspannen, ohne Verpflichtungen. Und die Landschaft respektive das Meer, je nach Kurs, vorüberziehen lassen. Mal tiefblau und entspannend, mal dramatisch gischtgekrönt – eben ganz so wie in der Fernsehserie. Das gilt freilich nicht nur für die Schifffahrt, sondern auch fürs Leben und damit auch für den Umgang mit Geld, zum Beispiel an der Börse. Denn bevor eine Reise losgeht, muss erst einmal der Kurs festgesetzt werden.

Beitrag “Ach Du liebes Geld” – Episode 2
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