Viele Arbeitgeber unterstützen ihre Mitarbeiter beim Vermögensaufbau. Zusätzlich zum Lohn oder dem Gehalt zahlen sie ihnen im Monat bis zu 40 Euro hinzu. Die genaue Höhe der sogenannten vermögenswirksamen Leistungen (VL) ist meist im Arbeits- oder Tarifvertrag geregelt. Doch nicht jeder Arbeitnehmer nimmt sie in Anspruch. Nach einer aktuellen Untersuchung der European Bank for Financial Services (EBASE) haben zwar 20 Millionen Arbeitnehmer den Anspruch auf die vermögenswirksamen Leistungen, doch immer noch 7 Millionen Bürger nutzen sie nicht. Dabei lohnt sich diese geförderte Sparform. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der Fondsgesellschaften hin.Sind die Voraussetzungen für eine staatliche Arbeitnehmersparzulage erfüllt, gibt der Staat jährlich noch bis zu 80 Euro hinzu. Die VL-Verträge haben eine Laufzeit von sechs Jahren. Danach ruht der Vertrag bis zum jeweiligen Jahresende. Auf lange Sicht kann der Arbeitnehmer mit geringen Beträgen ein Kapitalpolster ansammeln.

VL-Sparpläne auf Wertpapiere wie Aktienfonds bieten Sparern ungeachtet temporärer Wertschwankungen gute Renditechancen, da sie vom Wachstum der Wirtschaft und langfristig steigenden Unternehmensgewinnen profitieren.

Das zeigt eine Analyse des Fondsverbandes BVI: Die Rendite eines VL-Sparplans auf Fonds mit Schwerpunkt deutsche Aktien, in den über einen Zeitraum von sechs Jahren monatlich 40 Euro (insgesamt 2.880 Euro) eingezahlt wurden, war rückblickend attraktiv: Berechnungen für alle Siebenjahreszeiträume seit 1962 zeigen, dass die in dieser Zeit angefallenen 52 Sparpläne ohne die staatliche Zulage eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,5 Prozent erzielt hätten. Mit Sparzulage waren es sogar durchschnittlich 10,4 Prozent pro Jahr.

Fazit: Bereits mit kleinen Summen und der Förderung von Arbeitgeber und Staat kann man mit dem Sparen und Investieren in Aktienfonds beginnen. Bei einer langfristigen Anlage sind die Risiken sehr gering und die Chancen auf eine ordentliche Rendite im Gegenzug hoch.

Lassen Sie sich gerne im Detail zu Sparplänen mit vermögenswirksamen Leistungen beraten.

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Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert.

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