Verkaufen Sie Anteile Ihrer Fonds mit Gewinn, so werden pauschal 25 % Kapitalertragssteuer an das Finanzamt fällig. Vorausgesetzt Sie haben keinen Freistellungsauftrag in ausreichender Höhe gestellt.

Aber wie verhält es sich, wenn Sie Ihre Fondsanteile mit Verlust verkaufen?
In diesem Fall “speichert” die depotführende Lagerstelle, in unserem Fall die FFB in Frankfurt, Ihre realisierten Verluste im sog. Verlustverrechnungstopf.

Das hat den großen Vorteil, dass künftige Gewinne aus Fondsverkäufen mit den gespeicherten Verlusten verrechnet werden und auf die erwirtschafteten Gewinne keine Kapitalertragssteuer bezahlt werden muss. So lange, bis die kompletten Verluste mit Gewinnen vollständig verrechnet wurden.

Steueroptimierungslauf der FFB
Sie haben festgestellt, dass Sie Ihren Freistellungsauftrag zu niedrig gestellt haben und im Laufe des Jahres Ihnen Kapitalertragssteuer abgezogen wurde?
Kein Problem. Reichen Sie bis zum 10. Dezember Ihren erhöhten Freistellungsauftrag ein und die FFB erstattet Ihnen zu viel gezahlte Kapitalertragssteuer im Zuge des Steueroptimierungslaufes wieder zurück.
Andernfalls können Sie ebenfalls im Zuge Ihre Lohnsteuererklärung zu viel gezahlte Kapitalertragssteuer vom Finanzamt zurück fordern.