Fondssparen statt Sparbuch

Die Deutschen haben im Jahr 2020 so viel gespart wie nie zuvor. Die Angst vor Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit und geringere Ausgaben während der Lockdown-Phase trieb die Sparquote auf ein neues Rekordhoch von rund 17 Prozent.

Nach Schätzungen von Comdirect legten die Bürger im vergangenen Jahr insgesamt zusätzliche 133 Milliarden Euro in Spareinlagen wie Sparbücher, Terminanlagen zurück oder ließen sie einfach auf dem Girokonto. Die Spareinlagen deutscher Privathaushalte stiegen erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik insgesamt über 2,5 Billionen Euro.

Noch immer vertrauen viele Bürger auf die vermeintliche Sicherheit von Zinsprodukten: Tatsächlich haben aber deutsche Sparer im vergangenen Jahr im Schnitt 111 Euro verloren. Insgesamt erlitten sie im Jahr 2020 nach Berechnungen von Comdirect einen Verlust von 9,2 Milliarden Euro durch Geldeinlagen, die niedrige Zinsen abwerfen.

Der Grund für die Entwicklung waren die Sparzinsen, die unterhalb der Inflationsrate lagen. Der sogenannte Realzins lag im abgelaufenen Jahr bei minus 0,39 Prozent. Das Ersparte wird also weniger wert. Um die Ersparnisse vor einem Geldverlust zu schützen, sind in der aktuellen Niedrigzinsphase Anlagen in Wertpapieren notwendig, so die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften.

Im Gegensatz zu niedrig verzinsten Anlagen wie Tagesgeldkonten, Sparbüchern oder Rentenpapieren können beispielsweise Qualitätsaktien von Unternehmen mit stabilen Geschäftsmodellen sowie attraktiven Dividenden in Zeiten von Niedrigzinsen vor einem Geldwertverlust schützen. Aktionäre und auch Anleger in Aktienfonds profitieren vom Wachstum der Unternehmen. Die Dividendenzahlungen beteiligen Anleger zusätzlich am Unternehmenserfolg.

Der Sparer ist gut beraten, sein Geld möglichst lange für sich arbeiten zu lassen. Für einen langfristigen Vermögensaufbau mit Aktien ist der richtige Einstiegszeitpunkt daher nicht entscheidend: Es ist für Sparer sinnvoller, über alle Marktzyklen hinweg investiert zu sein. Beim Vermögensaufbau ist Ausdauer also wichtiger als der Zeitpunkt.

Wer das Risiko einer Direktanlage in Aktien scheut, kann über einen Sparplan in aktiv verwaltete Aktienfonds oder Aktien-ETFs investieren. Fonds eignen sich grundsätzlich für jedes Budget. Bereits ab 25 Euro monatlich lässt sich ein Fondssparplan abschließen. Fondssparpläne sind sehr flexibel. Die Raten lassen sich beliebig und kostenlos erhöhen, reduzieren oder wenn nötig, für einen bestimmten Zeitraum aussetzen. Bei der Wahl, ob der Sparer lieber offensiver oder sicherheitsorientierter anlegen möchte, kann ihm ein Anlageberater helfen. Er kann entsprechend seiner Risikobereitschaft und seinem Budget einen für ihn geeigneten Anteil von Aktien und Aktienfonds am Portfolio festlegen.

Warum jetzt mit dem Investieren beginnen?

Für die Geldanlage in Investmentfonds sprechen viele gute Gründe. Dennoch wehren sich die Deutschen dagegen, bei der Bank oder beim unabhängigen Berater anzurufen und den Investmentschritt zu gehen. Oder Aktien und Fonds gar in die private Altersvorsorge einzuschließen, sofern man denn eine hat. Dabei ist es aufgrund fehlender Alternativen dringend nötig und vielleicht auch ratsam, sich mit der Investmentidee auseinanderzusetzen und diese konsequent zu nutzen.

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Schon für 25 Euro monatlich können Bürger am Unternehmenswachstum weltweit partizipieren. Fonds ermöglichen Privatanlegern die Teilhabe am Kapital- und Immobilienmarkt zu Profibedingungen und bieten eine breite Streuung ihres Ersparten über verschiedene Anlageklassen, Regionen und Zukunftsbranchen hinweg. So liegen derzeit 2,2 Milliarden Euro Vermögen in Fonds, die in Telekommunikations-, Medien- und Technologieunternehmen investieren, und damit in besonders dynamischen Branchen.

7 Gründe, warum Sie Investmentfonds besitzen sollten

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Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert.

Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

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