Kursverluste im S&P 500

Der S&P 500 hat im Jahr 2022 mehr als 20 % von seinem letzten Höchststand abgegeben. Das ist nicht die erste und sicher auch nicht die letzte Korrektur. Während der Finanzkrise 2008 korrigierte der S&P 500 sogar um 49 % in einem Jahr. Durchschnittlich mussten Anleger mit jährlichen Korrekturen von 14 % über die letzten 42 Jahre leben. Wer diese Schwankung ausgehalten hat, wurde mit einer durchschnittlichen Rendite von 9,4 % p.a. belohnt. In 32 von 42 Jahren verbuchten Anleger dabei positive Erträge.

Fazit: 

Börsen-Altmeister André Kostolany sagte einmal „Zuerst kommen die Schmerzen und dann das Geld“. Wer Aktien kauft muss Schwankungen aushalten können. Nicht nur psychologisch sondern auch finanziell! Anleger überschätzen das kurzfristige Ertragspotential des Aktienmarktes und unterschätzen die langfristige Rendite. Darüber hinaus sind wir nicht mutig genug, Aktien genau dann zu kaufen, wenn Sie kein anderer mehr haben will. Wie in der Grafik dargestellt, hat sich in den letzten 40 Jahren fast ausnahmslos jedes Jahr eine „Korrektur“ ergeben. Orientieren Sie sich beim Einstieg in den Aktienmarkt daran, ob der Index nahe an alten Höchstständen ist, oder 10, 20 oder 30 Prozent von diesen entfernt ist. Je weiter unten die Kurse, desto günstiger der Kauf. Lassen Sie sich nicht verleiten in teure Märkte einzukaufen und haben Sie Geduld, die nächste „Straßenbahn“ kommt bestimmt.

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Martin Eberhard
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