Was bringt Ihre Zukunft?

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Nie waren die Herausforderungen und Aufgaben als Finanzanlagenvermittler größer. Mit Inkrafttreten der FinVermV zum 01.08.2020 werden bisherige Regelungen des Geschäftsbetriebs neu definiert und mit weiteren Verpflichtungen versehen.

Ein Übergang der Aufsicht zur Bafin steht wohl als nächstes ins Haus, vielleicht schon zum 01.01.2021.

Darüber hinaus fehlt vielen Vermittlern die nötige geschäftliche Größe im Investmentgeschäft um diesen Teilbereich der Finanzdiensleistung betriebswirtschaftlich sinnvoll zu betreiben.

Der Wert Ihres Unternehmens – hier nur Ihrer Tätigkeit als Finanzanlagenvermittler nach 34f – ist heute deutlich differenzierter zu betrachten als noch vor ein paar Jahren. Galt historisch die Faustformel des 2,5fachen der historischen Jahreserträge, so gelten heute andere Spielregeln für die Übernahme von Investmentbeständen.

Für Erleichterung in der Branche sorgte dabei zunächst noch die FinVermV, welche zum 01.08.2020 in Kraft tritt. Demnach besteht nach wie vor die Möglichkeit , (Bestands-) Provisionen zu vereinnahmen, ohne qualitätsverbessernde Maßnahmen nachweisen zu müssen.  Wäre dieser Passus so nicht verabschiedet worden, wäre das der frühzeitige Dolchstoß für die meisten Vermittler gewesen.

Um Ihren Bestand heute richtig zu bewerten, gelten deshalb neue Spielregeln. Verfügen Sie über eine gut aufgestellte Firma, so sind durchaus ordentliche Kaufpreise zu erzielen.

Ist dies nicht der Fall, so müssen Sie mit dramatischen Abschlägen rechnen. Es ist davon auszugehen, dass eine Vielzahl von Beständen in kurzer Zeit “wertlos” wird. Die Übernahme und Weiterbetreuung insbesondere von Kleinstbeständen rechnet sich heute vielfach schon nicht mehr für Aufkäufer.

Häufig steht ein perspektivischer Mehrwert in keinem ausgewogenen Verhältnis zu den Altlasten in diesen Beständen.

Lesen Sie im folgenden, welche Punkte für die Bewertung Ihres Unternehmens relevant sind:

Wie wird Ihr Bestand künftig bewertet?

Rechtlicher Hinweis

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert.

Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln